Wussten Sie schon… Pumpernickel?

Der 2. Gang im neuen Schlemmerquiz von speisekarte.de befasste sich mit einer Brotart, welche fast jeder kennt, manche auch essen und von der die wenigsten wissen, wieso sie so heisst, wie sie heisst:

Welches Roggenschrotbrot erhielt seinen Namen nach einem von Blähungen geplagten Kobold?

Ein seltsam klingender Begriff ist er schon, das Pumpernickel! Doch wie viele sicher schon wissen, beschreibt er ein  Vollkornbrot, dessen Ursprung in Westfalen liegt und nur aus Roggenschrot und ganzen Roggenkörnern besteht. Ein Brot, das roggt!  Die namentliche Nennung einer ersten Pumpernickel-Bäckerei in Soest datiert zurück ins Jahr 1570.

Doch nicht nur die Zubereitung des Brotes sucht seinesgleichen, auch die Theorien, die sich um die Namensgebung ranken sind unterhaltsamer als bei vielen anderen Brotsorten.

Kommen wir gleich zum Punkt: Warum nennt man  Pumpernickel Pumpernickel?

Hier gibt es verschiedenste Mutmaßungen, denn der tatsächliche Wortursprung ist – wie so oft- unbekannt.

Am hartnäckigsten und am verbreitesten hält sich jedoch folgende etymologische Theorie:

Pumpernickel soll eigentlich so etwas wie „furzender Nikolaus“ oder „furzender Kobold“ bedeuten, eigentlich eine Beleidigung für besonders ungehobelte Menschen. Da „Pumper“ im Sauerland für Darmwindchen steht, vermuten viele eine Anspielung auf die blähende Wirkung des Brotes. Nachdem der Schriftsteller Jakob Christoffel von Grimmelshausen das Brot zu seinen Lebzeiten abfällig als Pumpernickel bezeichnet hatte, bürgerte sich dieser Begriff im 17. Jahrhundert schnell ein und besteht bis heute fort.

Doch wie gesagt, es gibt viele verschiedene Geschichten, und so behaupten Einige, der Name komme von einem Ausspruch französischer Soldaten, die das Brot nicht mochten und für „bon pour Nickel“ hielten – also für gerade einmal gut genug für Napoleons Pferd Nickel. In Soest, der Heimatstadt des Pumpernickels wiederum heißt es, der Name beruhe auf der damaligen Geldeinheit „Soester Nickel“ und der des „Pumpens“, da viele Geld liehen um das schmackhafte Brot zu kaufen.

Daneben gibt es noch die Legende, der Wortursprung rühre vom lateinischen „bonum paniculum“, da das Brot die ganze Stadtbevölkerung bei einem Angriff am Leben erhalten konnte, selbst wenn die Versorgung von außen knapp wurde.

Egal welcher Theorie man glauben schenken mag, Pumpernickel bleibt so oder so das Brot mit dem schönsten Namen. Und auch eines der wenigen Brotsorten mit einem eigenen Song. Den Pumpernickel Song.

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Geschrieben am 10. März 2010 um 16:23 von SebastianB

Wussten Sie schon…. Dom Pérignon?

Die erste Frage, sozusagen der 1. Gang,  im neuen Schlemmerquiz von speisekarte.de war prickelnd wie ein Edelschaumwein:

Welcher Mönch der Benediktinerabtei von Hautvillers bei Epernay entwickelte maßgeblich die Flaschengärung für Champagner?

Dieser Mönch, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel dem Start des speisekarte.de Schlemmerquiz, mit Champagner anstoßen können, hieß Pierre Pérignon, auch bekannt als Dom Pérignon.

Dom Pérignon lebte von 1638 bis 1715 und wurde somit stolze 77 Jahre alt. Wohlgemerkt in  einer Zeit in der die durchschnittliche Lebenserwartung bei knapp über 17 Jahre lag (Für zusätzlichen Lesestoff zu den Lebenserwartungen im 17.Jahrhundert empfehlen sich im Übrigen die  Aufzeichnungen des Edmund Halley). Ob das Erreichen des stolzen Alters mit dem Konsum edelsten Champagners zu tun hat, ist nicht überliefert.

Dom Pérignon war jedenfalls ein umtriebiger Kellermeister seiner Abtei. So entwickelte er die sogenannte Méthode champenoise, bei der die zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Auch stellte er fest, dass der Wein durch Verschnitt mehrerer Sorten an Qualität gewann. Heute besteht Dom Pérignon daher normalerweise aus den Rebsorten Chardonnay und Spätburgunder.

Eine Sache, die auch auf Dom Pérignon zurück geht und die hier noch Erwähnung finden muss,  ist die Tatsache, dass wir Champagner oder Wein im Normalfall in handlichen 0,75 l Flaschen im Supermarkt kaufen können. Diese Füllmenge stellte Dom Perignon nämlich als durchschnittlichen Trinkkonsum eines Mannes beim Abendessen fest. Für diese empirische Untersuchung beim Abendessen im Benediktinerkloster sagen wir danke.

Lieber Dom Pérignon, wir sagen Danke für den Champagner und Danke für die handliche Größe der Weinflaschen!

Santé!

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Geschrieben am 3. März 2010 um 16:51 von Michael

restaurant-kritik.de goes speisekarte(.de)

Nachdem Xynthia tobte, herrscht nun wieder relative Windstille in Deutschland. Jedoch abebbenden Sturmwarnungen zum Trotz erreichte uns gestern eine Nachricht, die uns bildlich gesprochen aus unseren Stühlen fegte bzw. welche ein kaltes Lüftchen durch das speisekarte.de Büro wehen ließ.  Es begann uns zu frösteln, während wir uns immer wieder die gleichen Sätze durchlasen:

Das Bewertungsportal restaurant-kritik.de wird im März seine Funktionalitäten um die Suche nach Speisen erweitern und sich mehr in Richtung einer Community der Gäste von Restaurants entwickeln.

Nein! Ojemine ! Das sind doch wir! restaurant-kritik goes speisekarte.de. Uns fröstelte erneut.

Doch nach wiederholtem Lesen der Nachricht stellte sich ein wohlig warmes Gefühl von Freude und Ehre ein. Wir bekamen sogar Frühlingsgefühle, ob dieser süßen wohlbekannten Düfte, die das Land ahnungsvoll streiften.

Es freut und ehrt uns, dass die Suche nach Zutaten und Speisen auch von restaurant-kritik.de als nützliches Feature nun offiziell anerkannt wird. speisekarte.de hat dieses Feature schon seit 2008 in seinem Angebot.

Es freut uns, dass die Gerichte auf restaurant-kritik.de mit den Feldern Name, Beschreibung und Preis erfasst werden können und dass die Gerichte sich in Kategorien wie Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts zuordnen lassen. speisekarte.de nennt diese Kategorien in seinem intuitiv benutzbaren und kostenlosen Speisekarteneditor zwar Speisegruppen, dies aber schon seit dem Jahre 2008.  Denn es gibt gute Gründe seine Speisekarte online zu stellen.

Es freut uns, dass Nutzer von restaurant-kritik.de nun auch ihr Lieblingsgericht bei dem jeweiligen Restaurant markieren können.
Der Gaumenfreund von speisekarte.de kann schon seit 2009 mit einem „Schmeckt mir“ Button leckere Gerichte kennzeichnen und dies mit anderen Usern teilen. Eine tolle Sache wie wir finden.

Wir sind jedenfalls gespannt auf die speisekarte.de Version von restaurant-kritik.de.

Bis dahin und darüber hinaus werden wir aber weiterhin an dem Ausbau unseres Angebots arbeiten und uns streng an den Wünschen und Forderungen unserer User und Gastronomen orientieren.

Und von Zeit zu Zeit werden wir rüberschielen zu restaurant-kritik.de und sehen ob unsere Auffassungen geteilt werden.

“…Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!”

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Geschrieben am 2. März 2010 um 14:08 von Michael

Liebe geht durch den Magen, Essen auch.

“Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen.”

Dies muss 3 Tage vor dem Valentinstag einfach mal so gesagt werden. Und zwar nicht von uns, sondern zitatweise von George Bernard Shaw.

Es ist anzunehmen das Herr Shaw diesen Spruch nicht im Beisein einer Frau gesagt hat, die er gerade zu einem romantischen Valentinstagssdinner eingeladen hatte, wobei uns auch generell nicht bekannt ist ob Herr Shaw jemals Teil eines romantischen Valentinstagsdinner war. Dies ist aber auch nicht so wichtig.

Uns bleibt lediglich dieser Satz, der für sich allein steht, und der von Liebe und Essen handelt und vielmehr die brutale Ehrlichkeit der Essensliebe beschwört. Wer gerne lecker isst, weiß wovon Herr Shaw spricht.

In drei Tagen ist es jedenfalls wieder soweit: Man hat die Möglichkeit zwei seiner Lieben sinnig und sinnlich zu vereinen. Bei einem romantischen Dinner (wahlweise mit oder ohne Kerzenlicht) sollten drei, vier, fünf Gänge genossen werden, während man all die schönen Liebesgedanken im Kopf hat und den einen oder anderen Gedanken vielleicht auch zu Worten werden lässt.

Die Valentinstags-Empfehlung der Redaktion:

Mit dem Liebling zum Lieblingsrestaurant, um am Lieblingstisch das Lieblingsessen zu bestellen und verliebt mit dem Lieblingswein auf die Liebe anstoßen.

Lieblingsrestaurants und solche die es werden können finden Sie selbstverständlich in ihrem Lieblings-Restaurantführer.

Bildquelle: ichkoche.at /Rezept: Pizzaherz

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Geschrieben am 11. Februar 2010 um 16:34 von Michael

Umgang mit Online-Bewertungen

Wir verstehen uns bei speisekarte.de zwar nicht als Bewertungsplattform, dennoch haben unsere Gaumenfreunde die Möglichkeit, Ihre Meinung zu einem Restaurantbesuch anderen mitzuteilen. Diese Bewertungen werden jedoch erst nach Prüfung der speisekarte.de-Redaktion freigeschaltet.  Zusätzlich werden die Gastronomen über Ihre Bewertung von uns informiert und erhalten – sofern sie angemeldet sind – die Möglichkeit jede Bewertung zu kommentieren (öffentlich oder in Form einer direkten Nachricht an den Gaumenfreund).

Doch nichtsdestotrotz ist immer wieder gerade die Bewertungsfunktion den Gastronomen ein Dorn im Auge und sorgt immer wieder für Diskussionsstoff.

Via @livebookingsDE erreichte uns gestern ein sehr guter Artikel über den Umgang mit Bewertungen. Die Quintessenz des Artikels: Für Gastronomen ist die beste Verteidigung bei Restaurantkritiken, die Bewertungsportale zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Da wir mit den Expertinnen des Artikels übereinstimmen (englischer Originaltext hier), haben wir die Punkte auf Deutsch hier einmal zusammengefasst:

Antworten Sie unmittelbar auf Beschwerden. Bedanken Sie sich Eingangs dafür, dass Sie auf das Problem aufmerksam gemacht wurden. Lassen Sie den Kunden wissen, was Sie aus der Bewertung gelernt haben. Sagen Sie: „Es tut uns leid, dass dies passiert ist. Wir hoffen Sie kommen wieder und geben uns noch eine Chance.“

Erkennen Sie den Wert konstruktiver Kritik. Gibt es einen Kritikpunkt, der immer wieder auftaucht? Benutzen sie dies auf eine positive Art, um ihren Betrieb besser zu machen. In anderen Worten ausgedrückt: Wenn jeder die Langsamkeit ihres Services anmerkt, dann ist ihr Service langsam.

Denken Sie daran, dass Dreingaben nicht immer die richtige Antwort sind. Negativen Kommentaren einzig und allein mit Gratisessen oder Rabatten zu begegnen, kann teuer werden und es stellt auch langfristig nicht die effektivste Lösung dar. Eine bessere Herangehensweise ist, das Problem bzw. den Kritikpunkt aus der Welt zu schaffen und die enttäuschten Gäste ermutigen, Ihr Restaurant noch mal zu besuchen.

Halten Sie Ihre Versprechungen. Falls Sie auf eine Kritik eingehen und eine Wiedergutmachung in Aussicht stellen– z.B. in Form eines Gratis-Desserts – machen sie ihre Versprechungen auf alle Fälle wahr. Denn die Reaktion im Falle einer Nichteinhaltung kann und wird noch schlimmer ausfallen.

Fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen. Auch wenn Kritiken von Gästen übertrieben und inakkurat erscheinen, denken Sie daran, dass dies keine persönliche Attacke ist. Und denken Sie daran, dass alles was Sie sagen, ob es auf einer Bewertungsplattform oder sonstwo im Netz ist, steht dort öffentlich – und vor allem für immer.

Sagen Sie nicht, dass Sie keine Zeit haben. Man muss Prioritäten setzen. Denn diesee individuelle Dialog mit Gästen, die sich nachweislich mit Ihrem Lokal beschäftig haben kann vielleicht genauso wichtig sein, wie eine Mitteilung in der Essen&Trinken Rubrik Ihrer Tageszeitung.

Dem wollen wir nun vorerst an dieser Stelle nichts hinzufügen, haben ja auch schon an anderer Stelle unseren Standpunkt zu diesem Thema mitgeteilt.

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Geschrieben am 19. Januar 2010 um 15:21 von Michael

Gastronomisch wertvolle Leseempfehlung

Beruhigung, Runterkommen, Fokussieren auf das Wesentliche.

Wer jetzt denkt, das speisekarte.de Büro bereitet sich schon mal auf das Wochenende vor, der liegt falsch. Denn “Beruhigen, runterkommen, fokussieren auf das Wesentliche”  leitet den neuesten Blogeintrag des nomyblog ein. Ein Beitrag der über eine neue Drink-Sparte, nämlich die der Anti-Energy Drinks berichtet.

Und schon sind wir mittendrin in der Leseempfehlung der speisekarte.de Blogredaktion:

*nomy – gastronomisch wertvoll ist ein Trendletter und Blog für die Szene-Gastronomie Deutschlands. *nomy berichtet über Trends und Entwicklungen aus der Gastronomie, berichtet über neue Läden mit spannenden Konzepten und über die Leute hinter diesen Konzepten. *nomy stellt innovative und spannende Themen aus der Welt der Gastronomie in den Mittelpunkt und bietet Tipps und Tricks für mehr Erfolg im gastronomischen Alltagsgeschäft. Und *nomy macht das richtig gut.

Wie erwähnt, dies ist unsere Leseempfehlung.  Alle bislang erschienen *nomy-Ausgaben findet man selbstverständlich auf www.nomyblog.de und so kann man das Wochendende nutzen um ein wenig reinzuschmöckern, während man genussvoll an einer Dose Anti-Energy Drink nippt.

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Geschrieben am 8. Januar 2010 um 11:53 von Michael

Wie isst man … an Weihnachten in Europa? II.

Nach dem ersten Teil gestern geht jetzt unsere Weihnachtsreise durch die Küchen Europas weiter. Schon Essensideen gesammelt? Jetzt aber schnell, Weihnachten steht vor der Tür! Lassen Sie sich ein weiteres Mal von unserer kulinarischen Weihnachtstour durch Europa inspirieren! Was isst man eigentlich …

„Il-Milied it-Tajjeb“ auf Malta: Hier kommt alljährlich der Truthahn und die Timpana, überbackene Nudeln, auf den Tisch. Während der ganzen Weihnachtszeit darf die Schokolade auf dem sonnigen Malta nicht fehlen. Die Mitternachtsmesse, die bei den streng gläubigen Maltesern eine große Rolle spielt, wird übrigens an diesem Abend von Kindern gehalten.

„God jul“ in Norwegen: Das „Julebord“, ein großes Festessen, besteht aus bis zu 60 Gerichten und wird mit Weihnachtsbier „Juløl“ gereicht. Ein Gericht ist unter anderem der eingelegte, gesalzene Dorsch „Lutefisk” oder der traditionelle Reisbrei. Nach dem Essen findet man sich um den Weihnachtsbaum ein, fasst sich an den Händen und tanzt und singt um den Baum herum.

„Frohe Weihnachten“ in Österreich: Zu Weihnachten gibt es in Österreich meist Karpfen oder teilweise auch Gans, aber auf keinen Fall dürfen die Vanillekipferl, beliebtes österreichisches Gebäck, fehlen. Die Kinder schreiben ihre Wunschzettel direkt an das Christkind, nach Christkindl, einem österreichischen Ort.

„Wesołych Świąt“ in Polen: Der Heiligabend ist auch in Polen der wichtigste Weihnachtstag. Die Polen essen traditionell Suppe, Fisch, vor allem Karpfen, und Gebäck. Laut einer polnischen Legende können Tiere in der Weihnachtsnacht vom 24. auf den 25. Dezember für einige Stunden sprechen.

„Feliz Natal“ in Portugal: An Weihnachten kommt die ganze Familie zusammen, um gemeinsam Bacelhau (getrockneter Fisch), Kartoffeln und Kohl, “bolo rei” – eine Art Weihnachtsstollen und andere Süßspeisen zu essen. Wer in dem „bolo rei“ eine Münze findet, muss im nächsten Jahr den Königskuchen kaufen.

„Crăciun fericit“ in Rumänien: Bis zum großen Festmahl am Abend des “Mos Ajun” fasten die Rumänen, um sich dann vorwiegend mit Schwein wieder zu sättigen. Eine Spezialität sind die Kohlrouladen mit Polenta, gereicht mit einem starken Hausbrand namens “tzuika”.

„God jul“ in Schweden: Ein besonderer Tag in der Julzeit, der Adventszeit, ist bei den Schweden schon gefeiert worden: das Luciafest. Doch Heiligabend ist auch hier der wichtigste Weihnachtsfeiertag. Bei den Schweden gibt es Smörgåsbord, das schwedische Weihnachtsbüfett mit Weihnachtsschinken, Salat, verschiedene Fischarten, Kartoffeln und Julkorv, eine Art Bratwurst.

„Veselé vánoce“ in der Slowakei: Wenn der Abend anbricht und es dunkel wird beginnt das Festmahl zu Weihnachten in der Slowakei. Zu Essen gibt es Pilzsuppe, Fisch, Sauerkraut und Gebäck. Nach dem reichhaltigen Abendschmaus gehen die Familien gemeinsam in die Mitternachtsmesse.

„Vesel božič“ in Slowenien: In Slowenien beginnt das Weihnachtsfest bereits am 13. Dezember mit einem großen Festmahl, das den Beginn der Fastenzeit darstellt, und dauert bis zum 2. Februar an. Eine wichtige und lange Tradition geht auf das Weihnachtsbrot zurück, dem magische Kräfte nachgesagt werden.

„Feliz Navidad“ in Spanien: In der „Nochebuena“, der Weihnachtsnacht, trifft sich die ganze Familie zum Truthahn essen. Geschenke gibt es allerdings erst am 06. Januar, denn einen Weihnachtsmann kennen die Spanier nicht. An diesem Tag wird erneut groß gefeiert. Zum Nachtisch isst man den „Roscón de Reyes“, ein Germteigkranz mit kandierten Früchten und einem Königsfigürchen. Wer dieses findet, dem wird im neuen Jahr viel Glück widerfahren.

„Veselé vánoce“ in Tschechien: Auch hier gibt es den klassischen Weihnachtskarpfen mit Kartoffelsalat und Weihnachtsstriezel, wobei jede Familie den Karpfen nach eigenem Familienrezept zubereitet. Ein alter Brauch besagt, dass man sich die Schuppen des Karpfen in seinen Geldbeutel stecken soll, dann habe man das ganze Jahr über ein volles Portemonnaie.

„Boldog Karácsonyt“ in Ungarn: Auch in Ungarn wird der Luciatag am 13. Dezember gefeiert, unter anderem mit Bleigießen und anderen Spielen. An diesem Tag fängt man an einen Stuhl zu bauen, der bis Weihnachten fertig sein soll. Eine ungarische Weihnachtsnascherei sind Bejgli, Teigrollen mit einer Mohn- oder Walnussfüllung. An Heiligabend gibt es Fisch und Pute.

„Καλά Χριστούγεννα“ in Zypern: Das zypriotische Weihnachten ist durch die Griechen und deren Kirche stark beeinflusst. So feiert man auch hier erst am 6. Januar Epiphania. Dazu gibt es einen mit Kastanien befüllten Truthahn. Doch gegessen wird auch schon am 24. und 25. Dezember und zwar ohne Fleisch, denn die Fastenzeit dauert noch an. Es gibt dafür viele süße Naschereien.

Das war’s zum Zweiten mit unserer Kulinaria-Reise quer durch Europa. Heute auf den Geschmack gekommen? Dann probieren Sie doch an Weihnachten eines dieser Gerichte zu Hause aus oder lassen Sie sich im Restaurant bekochen. Auf speisekarte.de finden Sie Restaurants, die Weihnachtsgerichte anbieten.

Mit diesem Artikel bedanken wir uns bei all unseren fleißigen Blog-Lesern und wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und eine leckere Weihnachtszeit!

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Geschrieben am 23. Dezember 2009 um 10:24 von Steffi

Wie isst man … an Weihnachten in Europa?

Advent, Advent das Essen brennt! Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Zeit der Familienfeiern und Festessen. In Deutschland ist es ja üblich, die Geschenke am 24. Dezember auszupacken. Die beliebtesten deutschen Weihnachtsgerichte zu Heiligabend sind – je nach Region – Karpfen und Gans. Und wie sieht es in anderen Ländern aus?

Wir haben uns hierfür einmal die 27 EU-Mitgliedstaaten herausgepickt und deren weihnachtliche Essgewohnheiten und Bräuche näher unter die Lupe genommen: Los geht’s mit dem ersten Teil:

„Zalig Kerstfeest“ in Belgien: Angelehnt an die französische Tradition wird am Weihnachtsabend gefüllte Pute und Bûche de Noel, ein weihnachtlicher Schokoladenkuchen, gegessen. Jedes Jahr werden im „Land der meisten Biere“ zahlreiche Weihnachtsbiere gebraut, wie zum Beispiel „La Mère Noel“

„Весела Коледа“ in Bulgarien: Einen Monat vor Weihnachten beginnt hier die fleischlose Fastenzeit. An Heiligabend wird ein Festmahl mit neun Speisen aufgetischt, vorwiegend mit Bohnen, Kohl, Wein, Reis, gefüllten Paprika, eingelegten Gemüse, Nüssen, Äpfeln, Honig und Brot. Außerdem hat jeder am Tisch eine Nuss auf seinem Teller liegen, deren Inhalt verrät, was das kommende Jahr bringt.

„Glædelig jul“ in Dänemark: Zu Essen gibt es am Weihnachtsabend Schweinebraten, Ente oder Gans mit Kartoffeln und Rotkohl. In Dänemark sind aber vor allem die Weihnachtsfeiern in Schulen und Firmen und der 13. Dezember, dem Luciatag, besondere Feste im Dezember. Das Weihnachtsfest selbst feiert man sehr ruhig mit der Familie in der Kirche.

“Häid jõule“ in Estland: Traditionsgemäß ist ein Saunagang vor dem Weihnachtsessen in Estland Pflicht. Danach isst man dann Blutwurst und Sülze, Braten, Kohl, Kartoffeln und Brot. In der Vorweihnachtszeit werden alle Besen gereinigt, um den Hexen, die dreckige Besen bevorzugen, ihr Fluggerät zu nehmen.

„Hyvää joulua“ in Finnland: Auch hier gehört der Saunagang vor dem Essen für jeden Finnen dazu. Zu Essen gibt es in Finnland alljährlich den Weihnachtsschinken, einen Braten, serviert mit unterschiedlichen Aufläufen und Heringssalat. Von hier kommt übrigens der einzig wahre Weihnachtsmann, der auf dem Korvatunturi in Lappland leben soll.

„Joyeux Noël“ in Frankreich: Ganz traditionell kommt in Frankreich an „La Reveillon“ der Truthahn mit Maronen, die „Fois Gras“ (Gänsestopfleber) und der „Bûche Noel“ auf den Tisch. Dieser Baumkuchen in Form eines Holzscheits soll an den Brauch erinnern, einen Holzklotz zu verbrennen und dessen Asche über die Felder zu verstreuen, damit die Ernten im nächsten Jahr gut ausfallen.

„Καλά Χριστούγεννα“ in Griechenland: Ein Festmahl gibt es erst am 25. Dezember, da bis Heiligabend in Griechenland gefastet wird. Zu Essen gibt es meist Truthahn und Melomakarona, Honigkekse mit Sirup und Nüssen. Richtig gefeiert wird erst am 31. Dezember mit dem „Vassilopita“, dem Neujahrskuchen, in dem eine Münze eingebacken ist, die im nächsten Jahr Glück bringen soll.

• „Merry Christmas“ in Großbritannien: Am 25. Dezember, nachdem die Kinder ihre Geschenke am Morgen ausgepackt haben, isst man zu Mittag Rosenkohl, Bratkartoffeln und Truthahn. Zum Nachtisch gibt es Mince Pie, kleine mit getrockneten Früchten gefüllte Gebäckstücke, und den berühmten Plumpudding. In Großbritannien ist es Brauch Mistelzweige an der Tür aufzuhängen. Steht man unter einem dieser Zweige, darf man ungefragt geküsst werden.

„Nollaig Shona“ in Irland: Hier isst man, anders als in England, schon am Christmas Eve (24. Dezember) Krabben, Truthahn, Räucherlachs und Plumpudding. In der Nacht kommt dann Santa Claus mit seinem Schlitten und befüllt die Socken am Kamin. Zur Stärkung stellt man ihm eine Pastete mit einem Bier oder Whiskey bereit. Hoffentlich kann er sich auf seinem Schlitten halten!

„Buon Natale“ in Italien: Das Weihnachtsfestmahl besteht in Italien besonders aus Aal und Stockfisch. Danach essen die Italiener den Mailänder „Panettone“, eine Art Hefekuchen mit Rosinen. An Heiligabend werden als Zeichen der beginnenden Weihnachtsfeierlichkeiten von der vatikanischen Engelsburg aus Kanonenschüsse abgegeben.

„Priecīgus Ziemassvētkus“ in Lettland: Auf den üppig gefüllten Festmahlstisch kommen traditionell Blutwurst, Sauerkraut, Graupen, Bohnen und Erbsen und der landestypische „Pírági“, ein Speckkuchen. Wenn man an Weihnachten neun mal isst, so soll man laut Brauch im neuen Jahr reich und glücklich werden.

„Linksmų Kalėdų“ in Litauen: Am „Kucios“, dem Heiligabend, beginnt das Essen in Litauen, sobald der erste Stern am Himmel zu sehen ist. Dann werden zwölf fleischlose Speisen serviert, als Zeichen für die zwölf Monate im Jahr. Es gibt allen möglichen Fisch, Mohnmilchsuppe, Gemüse, Salate und Gebäck. Man muss traditionell von jedem Gericht probieren!

„a schéi Chreschtdeeg“ in Luxemburg: Bei unseren Nachbarn ist es üblich an Weihnachten Blutwurst mit Stampfkartoffeln und einer Apfelsauce zu essen. Geschenke gibt es hier aber auch schon am 6. Dezember vom „Klees’chen“. Der befüllt die Schuhe, die ihm die Kinder vor die Türe gestellt haben.

Nun legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein. Schon morgen geht es mit unserer kulinarischen Weihnachtsreise weiter. Schon Ideen für das Weihnachtsfest in diesem Jahr gefunden? Oder möchten Sie in diesem Jahr Essen gehen? Dann suchen Sie doch auf speisekarte.de nach Restaurants, die diese Speisen anbieten!

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Geschrieben am 22. Dezember 2009 um 9:22 von Steffi

á la(st) minute Geschenkidee

Geschenkidee Restaurantgutschein

Noch 3 Tage bis Heiligabend und Sie sind immer noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Präsent? Dann vermeiden Sie doch überfüllte Fußgängerzonen, Schneematsch- getränkte Läden, lange Schlangen an den Kassen und klicken Sie sich von daheim mit ein paar Schritten zu ihrem Geschenk. Ein Restaurantgutschein.

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Schenken Sie einen schönen Abend, mit gutem Essen, gutem Wein und einem aufmerksamen Service. Schenken Sie einen genussvollen Abend. Oder um es mit Johann Wolfgang von Goethe zu sagen, der in diesem Jahr zu selten auf unserem Blog zitiert wurde:

„Kein Genuß ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend.“

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Geschrieben am 21. Dezember 2009 um 11:26 von Michael

Die gourmetstyleria hat eröffnet

Sind Sie noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für Weihnachten?  Oder vielleicht haben Sie die Geschenkefrage schon gelöst, sind nun aber schon auf der Suche nach dem passenden Outfit für die Silvesterfeier 2009, auf die Sie nach der xten Wiederholung von “Dinner for One” gehen werden?

Falls dies so ist, dann können wir ihnen mit unserer nigelnagelneuen gourmetstyleria Abhilfe schaffen und laden zum Shoppingbummel ein. Hier finden Sie freche und witzige T-Shirts, Lätzchen, Schürzen und vieles mehr für alle Gourmets, Feinschmecker und andere Essbegeisterte.

Das Angebot in unserem Shop wird – so haben wir es uns fest vorgenommen – erweitert, ergänzt und optimiert werden.  Wir halten uns dabei in Modesachen an aktuelle Modetrends aus Nürnberg, Fürth, Erlangen, Regensburg, München, Celle und Peine, sowie an aktuelle Blitzeingebungen und Kreativitätsschübe, die wir leider nur bedingt beeinflussen können.

Die letzten Worte dieser Eröffnungsmitteilung gehören James alias Admiral von Schneider alias Mr Pommeroy alias Mr Winterbottom alias Sir Toby und fassen zusammen was wir uns für diesen Shop vorgenommen haben: “Well, I’ll do my very best!”

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Geschrieben am 15. Dezember 2009 um 17:45 von Michael