Wie isst man … Scampi?

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Mit dem auch hierzulande geläufigen Begriff Scampi (Sg. Scampo) wird in Italien und anderen Mittelmeerländern der Kaisergranat bezeichnet. Der Hinterkörper dieser zur Gattung der Krebse gehörigen „Meeresfrucht“ gilt als Delikatesse, sollte aber nicht mit der viel teuereren Languste verwechselt werden.

Um an die schmackhaften Teile zu kommen, bedarf es etwas Geschick oder Handarbeit, beide Varianten sind erlaubt:

– Variante für Akrobaten: Halten Sie den Kopf mit der Gabel und trennen Sie den Rest des Körpers mit dem Messer ab. Nun nur noch den Körper mit der Gabel festhalten und die „Schale“ mit einer rollenden Bewegung vom Kopf beginnend vom Schwanz lösen. Sollte das nicht so einfach funktionieren, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass der Kaisergranat etwas verbraten ist oder eine längere Anreise hatte.

– Variante für Handwerker: Nehmen Sie den Scampo in die Hand und brechen Sie den Kopf ab. Der Panzer lässt sich jetzt in der Regel ganz leicht vom Fleisch abziehen, in dem Sie diesen nach hinten wegschieben. Wenn das nicht klappt, halten Sie den Kaisergranat mit der linken Hand fest und befreien ihn mit einem Messer von der Bauchseite aus von seinem Panzer.

Für beide Varianten gilt: Anschließend noch den Darm entfernen, der als schwarzer Strich am Rücken des Kaisergranats zu erkennen ist. Schneiden Sie das nun Ohne-Schalen-Tier dazu der Länge nach ein und nehmen Sie den Faden von vorne nach hinten weg.

Für Handwerker steht meist eine kleine Schale mit Wasser zur Verfügung, mit der Sie sich Ihre Finger reinigen können.

Haben Sie jetzt Lust bekommen auf Scampi, Kaisergranat oder Languste? Dann suchen Sie sich doch einfach das nächstgelegene Restaurant, welches diese Meeresfrüchtchen auf der Speisekarte hat. Über die Suche nach Gericht oder auch Zutat auf speisekarte.de finden Sie schnell das Passende. Probieren Sie es aus und checken auf 4checkers, was sie dabei nicht vergessen dürfen!

2 Gedanken zu „Wie isst man … Scampi?

  1. Die Frage „Wie isst man Spaghetti Bolognese“ beantwortete meine Mutter in den Achtziger Jahren für mich mit drei Worten: Mit Oberkörper nackt.
    So saß ich also als kleiner Pimpf vor meinem Teller Spaghetti, guckte in die Familien-Esstischrunde und musste feststellen, dass ich der einzige halbnackte am Tisch war. Gut, ich war auch der einzige am Tisch, der es schaffte die Bolognese-Soße weiträumig zu verteilen. So gesehen, war die Entscheidung eine mögliche Verkühlung des Sohnes einem hartnäckigen T-shirt-Fleck vorzuziehen vollkommen in Ordnung.
    Aber, noch heute hab einen fast pawlowschen Reflex mich meines T-shirts zu entledigen, wenn ich Spaghetti Bolognese iss.

    Soviel dazu. Eigentlich wollt ich nur schreiben, dass ich mich auf mehr „Wie isst man..“ freue…

  2. Hallo,
    als ich versucht habe Scampi zu essen wurde das eine riesige Sauerei. War aber lustig.
    Grüße, Dominik

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