Wussten Sie schon, … Pizza Margherita?

Wussten Sie schon, dass die Pizza Margherita den Namen einer Königin trägt? (Quelle)

In Neapel, wo die Pizza geboren ist, meint man – wenn man von Pizza spricht – meistens die Pizza Margherita. Der Name ist zurückzuführen auf die italienische und neapolitanische Geschichte: die italienische Königin Margherita machte 1889 einen Besuch in Neapel.

Die Königin, die schon oft von der neapolitanischen Spezialität, die ursprünglich ein Essen für arme Leute war, gehört hatte, wünschte eine Pizza zu essen. Aber weil sie eine Königin war, konnte sie nicht in eine Pizzeria, einen Ort des Volkes, gehen. Deshalb ließ man den besten Pizzaiolo der Epoche, Raffaele Esposito, Inhaber der Pizzeria „Pietro…e basta così”, in ihr Schloss kommen. Esposito bereitete drei Pizzen zu; eine davon war die berühmte „pomodoro, mozzarella e basilico”, eine Pizza in den drei Farben der italienischen Fahne (rote Tomaten, weißer Mozzarella, grünes Basilikum).

Der Königin hat diese Pizza so gut geschmeckt, dass sie dem Pizzaiolo einen Dankesbrief geschrieben hat.
Dieser Brief kann noch heute in der Pizzeria Brandi in Neapel gelesen werden.

Lust bekommen diese historische Köstlichkeit zu genießen? Dann schnell rüber auf die Restaurantsuche von speisekarte.de. Dort finden Sie über die Suche nach Pizza Margherita sicher auch ein italienisches Restaurant in Ihrer Nähe.

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Geschrieben am 11. September 2009 um 11:47 Uhr von Manuela

Einmaleins der Schnitzelkunde

Das Schnitzel ist eine beliebte Speise, wenn nicht sogar einer der Spitzenereiter im Speise-Beliebtheitsranking. Wären alle Gerichte in einer Sportklasse versammelt und die Wahl der Völkerballmannschaften stünde an, dann würden Wiener Schnitzel, Spaghetti Bolognese, und Pizza Salami wohl immer als erste ins Team gewählt werden, während Brokkoliauflauf, Lammkarree und die Ingwersuppe betreten auf den Boden starren, weil Sie keiner im Team haben will.

Tja, Völkerballmannschaftsauswahlprozesse können grausam sein.

Überhaupt nicht grausam jedoch äusserts umfangreich ist das Angebot an Schnitzelarten, welches hiesige Speisekarten und Rezeptbücher bevölkert.

Das zu Beginn erwähnte Wiener Schnitzel ist bekannt und man weiß was man bekommt, wenn man selbiges bestellt: Ein einfach paniertes (Mehl, Ei, Semmelbrösel) und gebackenes Kalbsfleisch. Ist das Wiener Schnitzel einmal nicht vom Kalb sondern vom Schwein, nennt man das Ganze Schnitzel Wiener Art.

Nun ist es aber so, dass sich noch weitere europäische Städte Gedanken zum Schnitzel gemacht haben. So entstanden, das Münchner Schnitzel, das Pariser Schnitzel und das Mailänder Schnitzel. Aber auch regionale Küchen machten sich so Ihre Schnitzelgedanken und so wurden Schnitzel Allgäuer Art, Schnitzel Holsteiner Art, Schnitzel Florentiner Art den Gästen serviert.

Zu dieser sicherlich unvollständigen Liste an geographischen Schnitzeln gesellen sich auch noch die sogenannten demographischen Schnitzel, wie z.B. das Zigeunerschnitzel, das Jägerschnitzel, Braumeisterschnitzel oder das Holzfällerschnitzel.

Um die Übersichtlichkeit nicht gänzlich zu verlieren, hier eine kurz-prägnante Auflistung der Wesenmerkmale der einzelnen Schnitzel. Soweit dies eindeutig darstellbar ist.

Münchner Schnitzel: Wie Wiener Schnitzel, nur wird einseitig unter die Panade eine Schicht Meerrettich gestrichen. Anscheinend auch manchmal mit einer Kalbfleischseite mit Meerrettich und der anderen mit Senf bestrichen.

Pariser Schnitzel: Wie Wiener Schnitzel nur ohne Semmelbrösel.

Mailänder Schnitzel: Hier kann zum einen das Cotoletta alla Milanese gemeint sein. Ein mit Ei und Semmelbrösel paniertes Kalbskotelett (mit oder ohne Knochen) oder aber auch die Piccata Milanese:  Wie Wiener Schnitzel nur wird unter die Semmelbrösel Parmesan gemischt.

Schnitzel Allgäuer Art: Paniertes Kalbsschnitzel gefüllt mit Schinken, Champignons und Käse

Holsteiner Schnitzel:in Mehl gewendetes und in Butter gebratenes Kalbsschnitzel mit Spiegelei.

Schnitzel Florentiner Art: Unpaniertes Schnitzel in Butter gebraten mit Spinat belegt und im Ofen mit Käse überbacken.

Jägerschnitzel: Gericht aus unpaniertem, in Butter gebratenem Kalbsschnitzel mit Pilz-Tomaten oder Pilz-Sahne Sauce.

Zigeunerschnitzel: Unpaniertes in Butter gebratenes Kalbs- oder Schweineschnitzel mit einer paprikalastigen Sauce

Soviel zum kleinen Einmaleins der Schnitzelkunde. Wir werden sicherlich bei Zeiten die Schnitzelkunde ergänzen. Denn wenn es was gibt auf dieser schnitzophilen Welt, dann ist dies Schnitzel in allen möglichen Variationen.

Ungeprüft sind bislang die Existenz des Lissaboner Schnitzels, Schnitzel Sibirischer Art, Tankwartschnitzel und Lehrerschnitzel.

Geprüft ist jedoch die Existenz von Schnitzel auf speisekarte.de. Einfach in der Restaurantsuche nach Schnitzel suchen, oder nach “Schnutzel”, das geht auch.


Quelle Bild: Wikipedia / von kobako

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Geschrieben am 2. September 2009 um 15:08 Uhr von Michael