Der Restaurantführer speisekarte.de Die Facebook-Seite von speisekarte.de Die Twitter-Seite von speisekarte.de Die Foursquare-Seite von speisekarte.de Der Spreadshirt-Shop von speisekarte.de Die iPhone-App von speisekarte.de Der Artikel-Feed von speisekarte.de Partner von DuMont-Reise

Was isst man in … Honduras? – WM-Special-2010

Was kommt auf den Teller in Honduras?

Das Essen aus Honduras ist uns genauso unbekannt, wie die Künste der honduranischen Nationalmannschaft. Der WM Außenseiter war bisher nur einmal bei einer WM-Endrunde qualifiziert. Ähnlich wie in den anderen mittel- und südamerikanischen Küchen wird in der honduranischen Küche viel mit Mais, Bohnen und Reis gekocht. Dazu gibt es Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel. Zudem bekommt man in Honduras frisches, exotisches Obst und Gemüse.

Fast jeden Tag, ähnlich wie Fast Food, werden in Honduras die „Baleadas“ gegessen. Das sind besondere, honduranische Tortillas, die mit Fleisch, Käse und Bohnen gefüllt sind und zu jedem Essen serviert werden, sogar schon zum Frühstück. Bohnen sind in Honduras sehr populär – entweder als Mus, gekocht oder als Suppe.

Die honduranische Küche ist der mexikanischen Küche ähnlich, ist aber nicht ganz so scharf. Kochbananen, Kokosmilch, Maistortillas und Koriander sind typische Zutaten. Neben den Baleadas gibt es ein weiteres beliebtes honduranisches Gericht: „Pupusas“ (Rezept), dicke Tortillas,  gefüllt mit Bohnen, Wurst oder Käse.

Eins darf in Honduras natürlich auch nicht fehlen: Chili ist ebenso ein wichtiger kulinarischer Bestandteil der honduranischen Küche wie in Mexiko und daran wird nicht gespart. Entweder legt man es sauer ein oder macht es zu einer würzigen Sauce zum Dippen an.

Weitere honduranische Leckereien sind „Sopa de Caracol“, eine Suppe mit großen Meeresschnecken, oder „Tamales“ (Historie und Rezept) ein Gericht aus Maismehl, das mit Fleisch oder Fisch in einer Sauce mit Bananenblättern umwickelt wird.

In Honduras gibt es auch etliche exotische Früchte, die bei uns eher unbekannt sind. Tamarinden (Wiki-Artikel), Quitte, Pampelmusen, Pitahaya (Drachenfrucht) oder Litschis bekommt man in Deutschland eher seltener. Außerdem exportiert Honduras, größtenteils nach Deutschland, einen ausgezeichneten Kaffee, der in 2.000 Metern Höhe angebaut wird und einen leicht säuerlich pikanten Geschmack hat.

Heute um 20:30 Uhr muss Honduras gegen Spanien antreten. Spanien, der amtierende Europameister, muss nach der Niederlage gegen die Schweiz heute unbedingt punkten, um eine Chance auf das Achtelfinale zu haben. Aber Honduras wird es ihnen nicht leicht machen. Die haben sich nach 28 Jahren erstmals wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert, sind hoch motiviert und sehr stolz auf ihre Herkunft. Genauso wie auf die Küche ihres schönen Landes mitten in Zentralamerika:

Veröffentlicht am 21. Juni 2010 um 18:00 Uhr von ServiceTeam
  1. Ole schreibt:

    Ich habe dort eine Weile gelebt und kann daher folgendes zur honduranischen Küche sagen:
    Sehr beliebt sind die Baleadas.
    Wer Geld hat macht ein Barbecue oder isst auch mal eine Pansensuppe.
    Ansonsten ist die Küche sehr unspektakulär. Bis zur unkenntlichkeit fritiertes Huhn mit Reis und Tortillas, dazu Avocados.


Hinterlasse einen Kommentar