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Kräuterkunde: Rosmarin

Alle verliebten Gaumenfreunde sollten sich den kommenden Freitag, 14. Februar, dick im Kalender anstreichen, denn es ist wieder Valentinstag, der Tag der Liebenden! Und zu einem ordentlichen Valentinstag gehört natürlich ein schönes Essen zu zweit! Damit dieses auch ganz im Zeichen der Liebe steht sollte Rosmarin auf keinen Fall fehlen!

Rosmarin symbolisiert die ewige Treue, wahre Liebe und eine gesegnete Ehe und gilt außerdem als hilfreiches Aphrodisiakum. Schon die Troubadoure, die Dichter und Sänger des Mittelalters, überreichten ihren bevorzugten Damen Rosmarinsträußchen als Zeichen ihrer Zuneigung. Bräute bekamen früher in Deutschland als Symbol für eine lange,glückliche Ehe einen Rosmarinkranz aufgesetzt. Heute wird Rosmarin vor allem als Gewürz der mediterranen Küche genutzt.

Rosmarin wächst hauptsächlich in den Küstenregionen Südeuropas und Nordafrikas, kann aber auch bei uns angepflanzt werden. Das besondere Merkmal von Rosmarin ist sein starker, aromatischer Duft. Wegen dieses starken Duftes wurde Rosmarin manchmal auch als Ersatz für Weihrauch genutzt, deshalb auch der Name „Weihrauchkraut“.

Die Blüten des Rosmarinstrauchs – Blütezeit ist in Deuschland zwischen März und Mai – sind hellblau bis violett. Einer Legende nach waren die Blüten ursprünglich weiß. Die Heilige Maria soll ihr blaues Kleid zum Trocknen über einen Rosmarinstrauch gelegt haben, wodurch die Blüten ihre heutige Farbe annahmen.

In der Küche wird Rosmarin häufig für mediterrane, europäische Gerichte verwendet. Das Gewürz ist ein wichtiger Bestandteil der italienischen, französischen und spanischen Küche. Es passt zu allerlei Gerichten und Speisen wie Fisch, beispielsweise Heilbutt mit Rosmarin (Rezept), Fleisch, allerlei Saucen, wie Nudelsauce mit Rosmarin (Rezept), Suppen und Gemüse. Der Klassiker sind natürlich die beliebten Rosmarinkartoffeln (Rezept). Der leicht bittere Geschmack von Rosmarin ähnelt ein wenig dem von Kampfer und Eukalyptus, daher sollte man beim Würzen sparsam damit umgehen.

In der Naturheilkunde gilt Rosmarin als wirksames Mittel zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Problemen, zur Linderung von Migräne und als Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden. Außerdem war Rosmarin für seine berauschende und anregende Wirkung bekannt. Bei der Dosierung sollte man jedoch vorsichtig sein, denn zu viel Rosmarin kann Magenbeschwerden und einen rauschähnlichen Zustand verursachen. Die ätherischen Öle aus den Rosmarinblättern waren ein traditionelles und beliebtes Liebesmittelchen. Für die innere Anwendung werden die Blätter zu einem Tee aufgebrüht. Die ätherischen Öle dienen der äußeren Anwendung und zur Inhalation. Sie beleben die Haut und fördern die Durchblutung. Der Legende nach wurde die 72-jährige Isabella von Ungarn, die schwer an Rheuma litt und gelähmt war, mit einem Destillat aus Rosmarinblüten nicht nur von ihren Leiden befreit, sondern durch die Wirkung der Öle so gesund und frisch, dass der König von Polen um ihre Hand angehalten habe.

Für alle Verliebten heißt es am Valentinstag also: den Rosmarin nicht vergessen, dann sollte einem schönen Abend zu zweit nichts mehr im Wege stehen. Das passende Restaurant in Ihrer Nähe für einen perfekten Valentinstag finden Sie auf speisekarte.de

Rosmarin war übrigens die richtige Antwort auf die 42. Frage im Schlemmerquiz: Welches Küchenkraut symbolisiert Liebe, Lust und Treue und gilt als traditionelle Hochzeitspflanze?
Bild: Rosmarinus officinalis133095382 von THOR
Quelle: Wikimedia Commons

Veröffentlicht am 10. Februar 2011 um 13:22 Uhr von Steffi
  1. Jasper schreibt:

    Ich bin gerade eben das erste mal vorbei gekommen. Gefaellt mir ziemlich gut.


  2. Essbare Blumen - Ein etwas anderes Muttertagsgeschenk schreibt:

    [...] Mutter. Übrigens werden die meisten Blumen nicht – wie man vermuten könnte  – am Valentinstag, sondern am Muttertag verkauft. Blumen erfreuen aber nicht nur als Strauß gebunden, sie machen [...]


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