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Was ist eigentlich … Igelstachelbart?

Neben Alltags-Zutaten und regionalen Produkten überraschen wir Sie immer mal wieder mit etwas außergewöhnlichen Lebensmitteln. Heute haben wir mal wieder so ein Exemplar. Sieht interessant aus, finden Sie nicht auch? Wer jetzt zuerst an sein Badezimmer gedacht hat, liegt leider sehr weit daneben. Es handelt sich dabei nicht etwa um einen Schwamm. Auch Koralle stimmt nicht. Nein, für ein Kissen wäre dieses Gebilde zu klein, also auch falsch. Tatsächlich handelt es sich hier um einen Pilz, einen sogar ausgesprochen schmackhaften aber leider sehr seltenen Vertreter seiner Spezies.

Der Igelstachelbart – wegen seines eigenartigen Aussehens auch Affenkopfpilz oder Pom-Pom blanc genannt – ist weltweit im Bereich der nördlichen Hemisphäre vertreten,  allerdings nur sehr selten zu finden. Er wächst überwiegend auf alten Laubbäumen wie Eichen und Buchen bei hoher Luftfeuchtigkeit. Seine dichten, weichen zwei bis drei Zentimeter großen Stacheln lassen den Eindruck entstehen, der Pilz sei giftig oder zumindest nicht genießbar. Ganz im Gegenteil!

Feinschmecker und Gourmetköche schätzen diesen Pilz aufgrund seines feinen Aromas und seines einzigartigen Geschmacks. Er ist bissfest wie Meeresfrüchte und schmeckt ein wenig nach Kalb oder Geflügel mit einem Hauch Aroma von Zitrone und Kokosnuss. Man kann den Igelstachelpilz auf unterschiedlichste Weise in der Küche verwenden. Entweder in Öl gebraten, paniert oder als Pilzklößchen oder Schwammerl in einer Suppe eignet sich der Igelstachelbart sehr gut. Auch auf Salat macht sich der Pom-Pom Blanc gut, zum Beispiel als “Gebratener Affenkopf auf Feldsalat mit Apfelspalten und Orangendressing” (Rezept). Frischen Igelstachelbart zum Kochen bekommen Sie in Spezialshops im Internet, wie beim Online-Shop lebegesund.de.

Die Chinesen kennen den Igelstachelbart schon seit über 4000 Jahren als Heilmittel, dessen Wirkung zum Teil auch wissenschaftlich belegt werden konnte. Die Inhaltsstoffe des Pilzes sollen beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und die Lunge wirken und das Immunsystem stärken. Außerdem hilft der Igelstachelbart angeblich auch vorbeugend gegen die Bildung von Tumoren und Krebs, insbesondere Magen-, Darm-, Speiseröhren- und Hautkrebs.

Früher wurde der Igelstachelbart Königen und Herrschern wegen seiner Seltenheit und seines außergewöhnlichen Geschmacks als Geschenk dargereicht. Heute findet man den Pilz mit viel Glück entweder in einem feuchten Laubwald oder auf den Tellern von Gourmetrestaurants. Die Seltenheit des Affenkopfpilzes zeigt sich auch in der Tatsache, dass bei aktuell über 5.000 Speisekarten aus ganz Deutschland auf speisekarte.de kein einziges Restaurant dabei ist, dass Igelstachelbart auf der Speisekarte stehen hat. Kennen Sie eines? Verraten Sie es uns in den Kommentaren. Auf speisekarte.de haben wir dafür aber jede Menge Pilze und Pilzgerichte – schauen Sie doch mal vorbei.

Pilze bzw. Pilzköpfe war übrigens die richtige Antwort auf die 101. Frage im Schlemmerquiz: Unter welchem haarigen Namen kennt man die Beatles noch?

Bild: Igelstachelbart von Lebesgesund.de, dem Online-Shop für vegetarische und vegane Lebensmittel

Veröffentlicht am 10. Mai 2012 um 15:05 Uhr von Steffi
  1. Michael schreibt:

    hmm, bei eigentlich ein echter Pilzliebhaber, hab aber von eurem Exemplar noch nie was gehört.
    Da werd ich mich mal schlau drüber machen müssen.

    Gruß Michi


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