Wussten Sie schon…Kiwi?

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Der Sommer ist endlich da! Die Sonne verzückt uns mit ihren wärmenden gelben Strahlen und das sattgrüne Gras lädt uns förmlich zum Entspannen ein. Genießen ist angesagt. Gelb und grün sind auch die beiden Farben mit denen unser heutiger Protagonist Genuss verbreitet: die Kiwi. Doch was wissen wir eigentlich über diese haarige Frucht? Wie und wo wachsen Kiwis? Und woher kommt eigentlich der Name „Kiwi“?

Die Kiwipflanze ist eine grüne Kletterpflanze, deren Blätter verschieden geformt sind. An der Unterseite sind sie weich behaart. Die Kiwifrucht selbst ist eine ovale Beere, die ca. 8 cm breit und 5 cm lang ist. Die, je nach Sorte, grün bis bräunliche Schale der Kiwi ist dünn und fellartig behaart. In der Mitte der Frucht befindet sich der cremefarbenen Fruchtkern, der  meist fester als das grüne Fruchtfleisch ist und uns das auslöffeln der Kiwi oft erschwert. Übrigens gibt es auch eine Kiwi mit gelbem Fruchtfleisch, diese Sorte nennt sich Kiwi Gold. Kiwis wachsen am liebsten auf fruchtbaren, feuchten, säuerlichen Böden, in einem sonnigen Klima und bei nicht zu viel Wind.

Das Ursprungsland der Kiwi, die auch „Chinesischen Stachelbeere“ genannt wird,  ist – wie der Name bereits erahnen lässt –  China. Im Jahr  1904 wurde sie erstmals durch die Lehrerin Mary Isabel Fraser exportiert, die den Samen der Chinesischen Stachelbeere  nach Neuseeland brachte. Dort wurde die Kiwi auf einer kleinen Fläche im Südwesten Neuseelands vom Gärtner Alexander Allison  probehalber angepflanzt. Erst sechs Jahre später konnte er die ersten Früchte ernten. Kurze Zeit später wurde erstmals in Neuseeland eine größere Fläche mit der Chinesischen Stachelbeere  bebaut und gezüchtet. In den  1950ern  konnten die ersten Kiwis in die USA und nach Europa exportiert werden. In Deutschland hingegen wurde die Kiwi erst um 1975 bekannter und fand dort aber sofort ihre Liebhaber.

Die Beliebtheit dieser Frucht liegt nicht nur an dem leckeren süß-säuerlichen Geschmack der Kiwi, sondern auch an den ungeahnten Kräften, die die Kiwi trotz ihres hohen Wassergehalts besitzt. Sie ist eine wahre Vitamin C -Bombe –  sie hilft gut bei Erkältung, sowie gegen Stress oder Ärger.  Bisher galten  Zitrusfrüchte immer  als Nummer eins Vitamin-C-Quelle, doch Kiwis enthalten fast  so viel Vitamin C wie  drei Zitronen zusammen.  Mit einer Kiwi deckt ein Mensch ca. 95% seines täglichen Bedarfs an Vitamin C.  Doch die Kiwi kann noch mehr:  die in ihr enthaltenen Stoffe Magnesium, Folsäure, Vitamin E und  Zink wirken sich positiv auf den menschlichen Körper aus – vor allem auf die roten Blutkörperchen, die Muskeln und das Immunsystem und  sorgen zudem für gute Laune.

Wie Sie sehen, sollten Kiwis durchaus häufiger auf dem Speiseplan stehen! Damit es nicht zu eintönig wird, haben wir hier noch ein paar Rezepttipps zusammengestellt, die Ihnen zeigen das Kiwis auch mal ganz verzehrt werden können als nur aus der Schale gelöffelt:

•    Erdbeer-Kiwi Millefeuille (Rezept)
•    Kiwi Gold-Lammfleisch-Carpaccio mit Parmesan (Rezept)
•    Kiwi-Lachs-Kuchen (Rezept)
•    Lendchen in Kiwi-Schnittlauch-Soße (Rezept)
•    Kiwi-Crumble (Rezept)
•    Kiwi-Torte (Rezept)
•    Kiwimarmelade (Rezept)

Aufpassen sollten Sie aber bei der Kombination mit Milchprodukten, wie z.B. mit Eis, denn dabei entstehen Bitterstoffe, die die Speise ungenießbar machen. Es gibt aber einen Trick um diesem Problem zu entgehen: zuckern Sie die Kiwi und blanchieren Sie sie kurz in Wasser oder Saft. Danach können Sie die Kiwi wunderbar zur Milchspeise hinzugeben.

Doch genug von Herkunft und der Wirkung der Kiwi. Jetzt verrate ich Ihnen endlich, woher  der Name „Kiwi“ eigentlich kommt? Er leitet sich vom gleichnamigen und sehr beliebten Vogel Kiwi ab, dieser lebt in den Wäldern Neuseelands. Gleichzeitig ist Kiwi aber auch der Spitzname der Einwohner Neuseelands. Deshalb wurde der  Name 1959 aus marktstrategischen Überlegungen für die Frucht festgelegt, somit sollte die Herkunft der Frucht gleich erkennbar sein. Leider wurde dieser Name aber nicht geschützt und wurde somit zum gebräuchlichen Namen der Frucht.  Die heutigen Kiwis aus Neuseeland sind jetzt unter dem geschützten Markennamen „Zespri“ bekannt. Der weltweite Hauptlieferant ist nach wie vor Neuseeland. Im deutschen Sprachraum werden die Kiwis jedoch hauptsächlich aus Italien, Spanien oder Frankreich bezogen.

Und Lust bekommen auf den Gute-Laune-Macher? Suchen Sie auf speisekarte.de nach einem Restaurant  das Kiwis auf der Speisekarte hat. Viel Spaß dabei!

Kiwi war übrigens die richtige Antwort auf die 107. Frage im Schlemmerquiz: Welcher Frucht leiht ein beliebter Vogel aus Neuseeland seinen Namen?

Bild: Kiwi aka von Aka
Quelle: Wikimedia

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