Wussten Sie schon … Nüsse?

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Wer im Herbst an seine Gesundheit denkt und lecker Essen will, der sollte nicht nur an Kürbis und Rübe denken, sondern auch an Nüsse (werden auch als Nussfrüchte oder Schalenobst bezeichnet). Viele Sorten gibt es zurzeit aus frischer Ernte und man kann sie als leckere Zwischenmahlzeit gut nebenbei knabbern. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich im Moment: Haselnüsse, Esskastanien (Maroni) und Walnüsse.

Die Esskastanie wird verstärkt in Frankreich angebaut, wird aber schon seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum kultiviert, weiter im Norden reifen die Früchte nicht regelmäßig und werden daher nicht nur wegen ihrer Früchte gepflanzt, sondern dienen auch als Holzlieferant. Haselnuss und Walnuss werden bereits seit tausenden von Jahren als Nahrungsmittel genutzt. Der Haselnussstrauch verbreitete sich nach der letzten Eiszeit wieder von Südwesteuropa aus nach Mitteleuropa und die Walnuss wurde von Griechenland, vermutlich durch die Römer, nach Deutschland gebracht. Später kam die Walnuss über die Spanier nach Santa Barbara (CA), wo die Walnuss in großen Mengen kultiviert wird und damit Kalifornien zum größten Walnussexporteur der Welt macht.

Vor allem auch in der gesunden Ernährung spielen Nüsse eine große Rolle, denn Sie sind wahre Kraftpakete. Wer bei Nüssen nur an Kalorien denkt, verpasst viele gesundheitliche Vorteile. Zwar enthalten die meisten Nüsse viel Fett (z.B. Walnuss 63g/100g, Haselnuss 62g/100g, Maronen hingegen nur 2g/100g), dieses zeichnet sich aber durch ein besonders günstiges Verhältnis zwischen ein- und mehrfach ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren aus. Darüber hinaus sind Nüsse sehr eiweißreich und ein guter Energielieferant für unseren Körper. Wenn man also zur richtigen Menge greift, hat es großen Nutzen für uns und unsere Gesundheit. Nüsse liefern uns neben Fett und Eiweiß nämlich auch Vitamine, sowie wichtige Ballast- und Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Zink). Die zum Beispiel in Walnüssen enthaltenen Omega 3-Fettsäuren sind wichtig für eine herzgesunde Ernährung und tragen dazu bei, unseren Cholesterinspiegel zu nachweislich zu senken. Außerdem verhelfen Nüsse allgemein zu guten Blutwerten und einem guten Gedächtnis.

Nüsse werden in verschiedensten Variationen in der Küche verarbeitet. Wer Nüsse aber nicht nur als Snack , also roh im Studentenfutter oder geröstet süß oder salzig naschen will, der muss wissen, dass man so einiges mit Nüssen anstellen kann. Am beliebtesten sind Nüsse als Backzutat, wie in diesen Haselnuss Cupcakes mit Eierlikör-Butter-Creme Frosting (Rezept), die nicht nur mit ihrem Geschmack sondern auch mit dem Aussehen als Dessert punkten. Und warum nicht einmal die Vorspeise etwas interessanter gestalten? Einen Salat kann man ganz leicht mit ein paar Nüssen aufpeppen, wie wäre es also mit einem leckeren Rucola Feigen Salat mit Walnüssen (Rezept)? Die perfekte Hauptspeise könnte dann aus Tagliatelle mit Maronen & Curry (Rezept) bestehen, die nur darauf wartet von Ihnen ausprobiert zu werden.

Auch in der Naturheilkunde werden Nüsse vielseitig verwendet und dabei kommt alles rund um die Nuss zum Einsatz wie z.B. bei der Walnuss. Die verschiedenen Bestandteile versprechen großen Nutzen. Die getrockneten Trennwände  aus dem Inneren der Walnuss ergeben frisch aufgebrüht einen Tee, der besonders gut für das Herz wirken soll. Auch die Blätter des Walnussbaums sind sehr vielseitig verwendbar: ein Tee aus jungen Blättern hilft bei Magen-Darm Problemen, Auflagen wirken Hautkrankheiten entgegen und das Einmassieren in die Kopfhaut wirkt einem Haarausfall entgegen.

Neben Walnuss, Haselnuss und Esskastanie, die botanisch gesehen als echte Nüsse angesehen werden – auch die Macadamianuss gehört in diese Kategorie, gibt es noch weitere Schalenfrüchte, die fälschlicherweise als Nuss bezeichnet werden. Hierzu zählen unter anderen die Cashewnuss, Erdnuss, Kokosnuss, Mandel, Paranuss, Pekkanuss sowie die Pistazien.

Egal ob Nuss oder Schalenfrucht, gesund sind Sie allesamt. Deshalb unsere Empfehlung: bestellen Sie im Restaurant doch mal ein Nussgericht. Eine Übersicht der unterschiedlichen Speisen in deutschen Restaurants finden Sie über die Suche nach Nuss natürlich nur auf speisekarte.de.

Wie immer fehlt jetzt noch die Beantwortung unserer Schlemmerquizfrage: „Welche  dieser Nussfrüchte hat den höchsten Brennwert: Haselnuss, Mandel, Walnuss oder Erdnuss?“
Die richtige Antwort lautet: „Die Walnuss“.
Denn die Walnuss hat mit 62,5g pro 100g den höchsten Fettgehalt und damit auch den höchsten Brennwert: 663 kcal/100g Nüsse.

 

Bilder: Haselnuss , Walnuss von Sjoehest
Quelle: Wikimedia Commons

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