Was ist eigentlich…der Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes

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Die schicken Minitörtchen mit Glamourfaktor! Es ist kein Wunder, dass sich in Deutschland immer mehr Cafés auf Muffins und Cupcakes spezialisiert haben. Die Fangemeinde wächst von Tag zu Tag.

Die wichtigste Frage zuerst: Wie kommt der Muffin zu seinem Namen?
Auf diese Frage gibt es bis heute keine richtige Antwort! Sprachwissenschaftler leiten es von der alten französischen Bezeichnung „moufflet“ (weich) für Brot ab. Andere behaupten, dass das Wort vom alt-deutschen Wort Muffe abstammt. Eine Muffe war eines von vier Teilen, die bei der Herstellung von Kuchen entstanden. Muffen bestehen aus Sauerteig und wurden zu lauwarmen Kaffee gegessen.

Angefangen hat alles Mitte des 18. Jahrhunderts auf den Britischen Inseln. Popularität gewannen britischen Muffins allerdings erst im 19. Jahrhundert durch die sogenannten Muffin-Men, die Muffins zur „Tea Time“ auf der Straße verkauft haben. Durch das laute Ausrufen und Schellenklingeln der Verkäufer wurde der Verkauf für kurze Zeit sogar gesetzlich verboten.

Bei Muffins unterscheiden wir heute zwei verschiedene Gebäckarten. Die „Klassiker“ aus dem Vereinigten Königreich und die modernere Version aus Nordamerika. Die britischen Muffins sind ein flaches Hefegebäck, das als Toast gegessen wird. Sie werden aus einem speziellen Hefeteig hergestellt. Auswanderer brachten die Muffins im 19. Jahrhundert über den großen Teich nach Amerika. Durch die Erfindung des Backpulvers Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die amerikanischen Muffins nicht mit Hefeteig, sondern eben mit Backpulver hergestellt und in speziellen Backformen gebacken. Seitdem sind die Amerikaner so verrückt nach ihren Muffins, dass viele Staaten sogar offizielle „State Muffins“ gekürt haben. Ein paar Beispiele sind:

Blaubeermuffin – Minnesota (seit 1988)
Apfelmuffin – New York (seit 1987)
Maismehlmuffin – Massachusetts(seit 1986)

Auch wir Deutschen konnten dem Muffin-Wahn nicht entkommen. Deswegen wundert es auch niemanden, dass der weltgrößte Muffin 2010 in Hamburg gebacken wurde. Satte 88,7 Kilogramm wiegt der Riesenmuffin.

Nun zur Herstellung:
Die festen Zutaten (Backpulver, Salz, Natron und Mehl) und die flüssigen Zutaten (Zucker, Milch, Öl, Buttermilch, Joghurt, Ei) werden zuerst getrennt voneinander gemischt. Anschließend gibt man die flüssige Hälfte auf die trockene Hälfte und vermischt den Teig etwa zehn Sekunden. Sofern der Muffin weitere Zutaten wie Nüsse oder Schokostückchen enthalten soll, werden diese anschließend dazugegeben und erneut drei- bis viermal untergerührt. Damit die typische Form entsteht, werden spezielle Backformen aus Metall oder Silikon verwendet.

Jetzt aber zu den leckeren Muffin Rezeptideen:
– Erdbeer-Kokos-Muffins mit Schokostückchen (Rezept)
– Schoko-Mandarinen-Muffins (Rezept)
– Blaubeermuffins mit Sahnehäubchen (Rezept)

Sie möchten es noch ein bisschen süßer? Dann empfehlen wir Ihnen Cupcakes. Diese haben zwar eine ähnliche Form wie Muffins, unterscheiden sich aber dennoch von den Muffins.
Cupcakes enthalten in der Regel keine Nüsse o. ä., sind deutlich süßer und weicher. Zudem werden sie aus Rührteig hergestellt. Früher hat  man den Teig in kleinen Tassen (englisch: cup – daher auch der Name Cupcake) gebacken. Im Gegensatz zu Muffins sind Cupcakes keine typischen Becherkuchen, bei denen die Zutaten im Becher genau abgemessen werden. Sie werden meist in mit Papier ausgelegten Muffinformen zubereitet. Ein weiterer Unterschied zu Muffins ist die Dekoration. Zuerst werden die Cupcakes mit einem Überzug aus Zuckerguss oder einer Cremehaube verziert, abschließend folgt die Dekoration mit Obst, Blüten und vielen weiteren kreativen Dekoelementen.
Probieren Sie mal ein Bananen Cupcake (Rezept). Ein Klassiker darf natürlich nicht fehlen: Schoko Cupcake (Rezept).

Eine Alternative sind auch Cake Pops. Man könnte sie als Kuchen auf einem Lolli-Stiel beschreiben. Besonders beliebt sind Oreo Cake Pops (Rezept).
Egal ob Muffin, Cupcake oder Popcake – diese kleinen Kuchen sind leicht zu backen, hübsch anzusehen und schmecken einfach unwiderstehlich.

Zu guter Letzt – die Schlemmerquiz-Auflösung:  Wir wollten von euch wissen, welche Leckerei die 3 Staaten Massachusetts, Minnesota und New York als sogenanntes „State Food“ erklärt haben? Die richtige Antwort….Muffins 🙂

 

 

Bilder:
Jamie | Array of cake pops
yomi yomi | Muffin

Quelle: Wikimedia Commons

 

 

 

6 Gedanken zu „Was ist eigentlich…der Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes“

  1. Meine Frau bäckt gerne selbst und schon seit einiger Zeit macht sie fasst nur noch die Muffins. Ein großer Kuchen ist für zwei Personen nun mal meist zu viel. Da bleibt dann zum Schluss immer etwas übrig, und wenn der Kuchen dann schon zwei oder drei Tage alt ist, schmeckt es auch nicht mehr so lecker. Die Muffins hingegen müssen nicht erst noch geschnitten werden, sondern stehen immer bereit, wenn man mal Heißhunger hat. Da sind die dann auch in kurzer Zeit schnell verputzt 🙂 Also von mir auf jeden Fall eine Empfehlung für Muffins und ein dickes Dankschön für den tollen Artikel! Viele Grüße

  2. Für mich war es immer das gleiche, ob Muffins oder Cupcakes. Obwohl man den unterschied beim kosten merkt ist es im Prinzip sehr ähnlich

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