Wussten Sie schon … Beeren

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Wer einen eigenen Garten hat, wird in diesem Jahr wahrscheinlich schon genascht haben – es ist wieder Beerensaison!
Im Juli und August reifen Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Preiselbeeren und viele andere Arten und versüßen uns den Sommer.

Dabei sind Beeren auch noch gesund. Him- und Brombeeren zum Beispiel entgiften den Körper und stärken die Knochen. Stachelbeeren kräftigen Haare und Nägel. Die meisten Beeren sind zudem reich an Ballaststoffen und Antioxidantien und machen damit jeder teuren Tagescreme Konkurrenz.

In der Botanik werden übrigens jene Früchte als Beeren bezeichnet, die sich aus einer Blüte entwickeln. Streng genommen zählen also auch Tomaten und Gurken zu den Beeren, genauer gesagt zu den Panzerbeeren. Die Erdbeere wiederum ist eigentlich keine, sondern eine Sammelnussfrucht. Himbeeren und Brombeeren zählen zu den Sammelsteinfrüchte, Holunderbeeren zu den Steinfrüchten und Wacholderbeeren sind eigentlich Zapfen.
Aber bleiben wir einmal bei der volkstümlichen Bezeichnung … also den kleinen, süßen, roten, violetten, blauen und fast schwarzen Früchten, die sich momentan in den Gärten breit machen.

Manch einer weiß nach dem mühseligen Sammeln gar nicht, wohin mit der reichlichen Ernte und kocht alljährlich zig Marmeladen-Gläser ein (Rezept 3-Rote-Früchte Marmelade). Dabei lassen sich Beeren zum Beispiel auch zu Chutney (Rezept Waldbeeren-Chutney) oder Essig (Rezept Johannisbeer-Essig) verarbeiten.
Besonders schnell zubereitet, super-erfrischend und wahre Vitamin-Bomben sind Shakes und Smoothies aus Beeren und Milch oder Joghurt (Rezept Beeren-Smoothie). Frisch vom Strauch gepflückt lassen sie sich ganz schnell zu einem tollen Dessert (Rezept Tiramisu mit Beeren und Spekulatius) verarbeiten. Auch Torten (Rezept Amaretto-Beeren-Tarte) und andere süße Leckereien mit frischen Beeren (Rezept Blaubeer-Joghurt-Cupcakes) haben jetzt Hochsaison.
Aber auch Salaten (Rezept Salat mit Brombeeren & Walnuss-Parmesan-Hähnchen) oder Fleischgerichten (Rezept Rindfleisch in Holunder-Schokoladen-Sauce ) verpassen die süßen Gartenfrüchte eine ganz besondere Note.

Einige alte Beerensorten, wie Mispeln oder Aronia sind fast schon in Vergessenheit geraten – dabei findet man sie hierzulande fast überall und das Sammeln lohnt sich. Probieren Sie doch in diesem Jahr einmal Mispel-Konfitüre (Rezept) oder einen Aronia-Smoothie (Rezept). Beim Spaziergang an der Küste kann man jetzt auch reichlich reife Sanddorn-Beeren sammeln. Wie wäre es einmal mit einem selbstgemachten Sanddorn-Gelee (Rezept)?
Auch die Vogelbeeren sind bald reif und entgegen aller Vorurteile nicht giftig. Im rohen Zustand können sie zu Magenverstimmungen führen. Daher empfiehlt sich die Verarbeitung durch einkochen -als Vogelbeer-Marmelade (Rezept) oder Ebereschen-Chutney (Rezept).

Wer nicht genug von Beeren bekommen kann, findet sicherlich auf speisekarte.de auch ein Restaurant in seiner Nähe, welches weitere Beeren-Gerichte auf der Karte hat.

Bild: Ribes rubrum Jerzy Opioła
Quelle: Wikimedia Commons

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