Eine beeindruckende Mixtur – Speisekarten aus den unterschiedlichsten Materialien

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Speisekarten geleiten nicht nur durch das Menü eines Restaurants, einer Bar oder eines Cafés, sondern sie sind auch das Aushängeschild des zugehörigen Gastrobetriebs. Anhand der Speisekarte lässt sich bereits auf den ersten Blick erkennen, welche Ziele sich das Unternehmens gesetzt hat, welchen Anspruch es an sich selbst stellt und womit der Gast als Kunde zu rechnen hat.

Ohne Speisekarte wäre der Kunde in einem Restaurant verloren, wüsste er doch nicht, wie das Angebot des Lokals aussähe und mit welchen Preisen er zu rechnen hat. Von daher wundert es auch nicht, dass Speisekarten und Menüpräsentationen seit jeher zur Restaurantkultur dazugehören, wie bereits im Beitrag über die Geschichte der Speisekarte beschrieben wurde.

Kein Wunder also, dass Speisekarten in den letzten Jahren eine immer größere Aufmerksamkeit erhalten, sowohl von Seiten des Kunden wie auch durch den Restaurantbesitzer selbst. Speisekarten werden immer raffinierter und ansprechender gestaltet, wobei die Designs sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln: Von klassisch- elegant über modern-reduziert bis hin zu opulent-pompös kann je nach Restaurant oder Lokalität alles dabei sein. Nachfolgend sollen die einzelnen Materialien, die dabei verwendet werden können, ein wenig unter die Lupe genommen werden. Ziel ist es, einen kleinen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten, die unterschiedliche Werkstoffe bei der Speisekartenherstellung bieten, zu präsentieren.

Natürliche Materialien – Holz, Stein und Co.

Speisekarten werden längst nicht mehr nur auf Papier gedruckt, laminiert und mit einem mehr oder weniger stabilen Einband versehen. Je ausgefallener die Materialien sind, desto hochwertiger gestaltet sich auch der Eindruck, den Besucher vom Restaurant oder Lokal erhalten. Ganz besonders im Trend sind dabei aktuell die natürlichen Materialien. Das ökologische Bewusstsein vieler Restaurantbesucher wurde in den letzten Jahren nicht nur geweckt, sondern trat auch verstärkt zu Tage. Restaurantbesitzer haben sich an diese Entwicklung angepasst und arbeiten seither mit ökologisch wertvollen, aber trotzdem extrem schicken Werkstoffen. Hierzu gehören beispielsweise Holz, Stein oder auch Blätter.

Je nach unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten können mithilfe dieser Materialien Speisekarten entstehen, die einen bleibenden Eindruck beim Gast hinterlassen. Schwarze Schiefertafeln beispielsweise, auf denen das Tagesmenü in weißer Schrift präsentiert wird, sind aktuell vor allen Dingen in modernen Restaurants mit ausgefallenen Speisen äußerst beliebt. Etwas rustikaler fallen dagegen hölzerne Speisekarten aus. Besonders gut eignet sich helles Holz oder auch Bambus. Etwas exotischere Eindrücke dagegen werden durch Speisekarten vermittelt, die auf großen, kräftigen Blättern geschrieben sind. Besonders empfehlenswert sind hierfür beispielsweise Bananenblätter.

Metallene Werkstoffe – Aluminium, Gold und Co.

Auch metallene Werkstoffe werden bei der Menüpräsentation immer häufiger eingesetzt, wobei dies vor allen Dingen in hochpreisigen und exklusiven Restaurants der Fall ist. Im traditionellen Café um die Ecke werden sich derartige Spielereien wohl eher nur selten finden lassen. Schließlich muss eine Speisekarte immer auch zum Ambiente des Lokals passen. Selbst die ausgefallensten Kartenvariationen können ihren Effekt verlieren, wenn sie in einem Lokal nicht richtig zur Geltung kommen.

Metallene Elemente können bei Speisekarten sowohl als verbindende Materialien verwendet aber durchaus auch in den Vordergrund gerückt werden. Generell sind derartige Speisekarten aber meist etwas aufwendiger und auch hochpreisiger in der Gestaltung. Aluminium oder Kupfer eignen sich für die Bearbeitung besonders gut und erwecken einen bleibenden optischen Eindruck, der Lust auf die angebotenen Speisen und Getränke entstehen lässt.

Noch etwas hochwertiger werden dann Speisekarte und Menüs, die mithilfe von Blattgold veredelt werden. Allerdings gilt es in diesem Fall darauf zu achten, dass das Ergebnis nicht ungewollt zu überladen und protzig wirkt, da die Gäste sich sonst von der Opulenz der Karte erschlagen fühlen könnten. Die Kombination mehrerer metallener Elemente liegt derzeit voll im Trend wobei darauf geachtet werden muss, dass die Kombination stimmig ausfällt und die einzelnen Werkstoffe gut miteinander harmonieren. Auch der praktische Nutzen der Karte selbst darf nicht aus dem Fokus fallen. Schließlich muss eine Karte nicht nur toll aussehen, sondern auch nutzbar sein und Informationen vermitteln.

Ausgefallene Ideen – Die Verwertung unterschiedlichster Materialien

Selbstverständlich muss nicht jedes Restaurant bei der Herstellung seiner Speisekarte auf aktuelle Trends setzen. In manchen Fällen kann es sich durchaus lohnen einen ganz eigenen Stil zu entwickeln und sich dadurch von der Konkurrenz abzusetzen. Witzige Kreationen und Ideen schaffen es oftmals den Gast mit ihrem ganz eigenen Charme zu verzaubern, müssen jedoch stets zum Gesamtkonzept des Lokals passen. So empfiehlt es ich beispielsweise für eine Weinbar verschiedene ausgediente Weinflaschen für die Präsentation der Karte zu nutzen. In einem Teehaus könnten alte Teekessel beschrieben werden und in einer Sportsbar könnte die Präsentation des eigenen Angebots auf Fußbällen stattfinden. Der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, ein harmonisches Gesamtkonzept sollte aber immer im Vordergrund stehen.

2 Gedanken zu „Eine beeindruckende Mixtur – Speisekarten aus den unterschiedlichsten Materialien“

  1. Speisekarten sind die Aushängeschilder jedes Restaurants und Gastronomischen Einrichtung. Individuell gestaltete Menükarten, sowie Lesbarkeit und Übersichtlichkeit sind unabdingbar. In der Art der Beschaffenheit der Speisekarte lässt sich gerade die Eventgastronomie immer etwas besonderes einfallen, viele Gastronomen setzen aber auch auf klassisch bis schlicht und verwenden deshalb ausschließlich natürliche Materialien. Im Endeffekt entscheidet der Kunde was gefällt, dafür sollte man auch immer ein offenes Ohr haben und nicht nur fragen wie es ihm geschmeckt hat.

  2. Pingback: Anonymous

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