Wussten Sie schon … Drachenfrucht

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Die „Pitahaya“, den meisten besser bekannt als Drachenfrucht, erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Dies hat die exotische Pflanze mitunter ihrem auffälligen Aussehen zu verdanken. Hübsch anzusehen ist sie durchaus, die glatte, mit schuppenartigen Trieben besetzte Schale der ovalen Frucht. Ihre Farbe weist, je nach Sorte, ein knalliges pink oder gelb auf. Allerdings wird die gelbe Variante seltener angebaut und ist deshalb nur vereinzelt in der örtlichen Obstauslage zu finden. Die fleischigen, schuppenartigen Auswüchse der Schale legen sich um das weiße oder rote Fruchtfleisch, das von vielen winzigen, schwarzen Samen durchzogen ist. Neben der spektakulären Optik überzeugt die Drachenfrucht aber auch durch ihrem Geschmack. Sie schmeckt süßsäuerlich, tropisch-frisch und erinnert dabei etwas an die Kiwi, wobei ihr Fruchtfleisch nicht faserig ist.

Die Pitahaya ist die Frucht eines kletternden Strauchkaktus und stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Heute findet man sie in allen tropischen Klimazonen, angebaut wird sie jedoch hauptsächlich in China, Israel, Nicaragua und Vietnam. Hylocereus undatus ist der Name der Kakteenart, an der die beliebte pinkfarbene Sorte mit dem weißem Fruchtfleisch wächst. Die Kakteenpflanze kann eine Höhe von fünf Metern erreichen. Ihre oval gestreckten Früchte sind etwa 10 cm groß. Eindrucksvoll sind die Blüten des Kakteengewächses, die mit einer Länge von bis zu 30 cm und einem Durchmesser von bis zu 25 cm zu den größten der Welt gehören. Außergewöhnlich ist zudem, dass sich die herrlich anzusehende Pitahayablüte nur für eine Nacht öffnet und intensiv duftet, weshalb sie auch die „Königin der Nacht“ genannt wird.

Ob eine Drachenfrucht reif ist, erkennt man zum einen an ihrer Färbung, denn je reifer sie werden, desto leuchtender und intensiver ihre Färbung. Zum anderen sollte ihre Schale bei leichtem Druck nachgeben. Genießbar ist bei den Früchten nur das Fruchtfleisch, einschließlich der darin enthaltenen Samen. Die äußere Schale ist nicht essbar. Erhitzt man die Drachenfrucht, verliert sie viel von ihrem Aroma, deswegen schmeckt sie roh am besten.

Ein Tipp zum Verzehr: Die Drachenfrucht halbieren und mit einem Löffel auslöffeln. Alternativ lässt sich bei reifen Früchten die Schale, wie bei einer Banane, einfach abziehen. So ergibt sich eine gesunde und frische Nachspeise oder ein exotischer Snack für zwischendurch.

Aufgrund ihrer wirkungsvollen Ausstrahlung werden Pitahayas in ihrer Heimat oft zur Dekoration des Buffets oder als Topping für Speisen benutzt. Darüber hinaus ist die Drachenfrucht für die Zubereitung süßer Sünden aller Art perfekt geeignet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Drachenfrucht-Eis-Torte (Rezept), deren Hauptbestandteil eine Frischkäsecreme mit Drachenfruchtstücken ist?

Dass die „Dragonfruit“ in Trinkpäckchen oder Bier ein Renner ist, ist seit langer Zeit mehr als offensichtlich. Aber auch selbstgemachte Smoothies, Shakes und Saftcocktails bekommen durch die Pitahaya eine exotische Note. Äußerst erfrischend kommt da zum Beispiel der aus pürierter Drachenfrucht und Holunderblütensirup hergestellte, kühle Pitahaya-Shake (Rezept) daher. Beeindruckend auf dem Frühstückstisch ist sicherlich auch eine selbstgemachte Pitahaya-Mango-Konfitüre (Rezept). Für Liebhaber der leichten Küche kann die Drachenfrucht auch einen Salat oder ein Nudelgericht zu einem fruchtigen Erlebnis machen. Versuchen Sie zum Beispiel mal den leichten Hühnchen-Drachenfrucht Salat im selbstgebackenem Blätterteig-Körbchen (Rezept) oder die Spaghetti aus blauen Kartoffeln mit Jakobsmuscheln und Pitahaya (Rezept).

Kochen Sie die Gerichte doch nach, wenn Ihnen die knallige Frucht beim nächsten Einkauf ins Auge sticht. Viel Spaß und guten Appetit!

Bild: PublicDomainPictures Quelle: pixabay

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