Wussten Sie schon… Oliven?

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Die Olive ist eine Steinfrucht, die ihren Ursprung im Mittelmeergebiet hat. Da sie an Bäumen wächst, zählt sie als Obst. Roh ist die Frucht sehr bitter und nicht genießbar, doch durch mehrmaliges Einlegen in Wasser werden die Bitterstoffe ausgeschwemmt. Unreife Oliven sind grün und werden mit längerer Reifezeit stetig dunkler. Jedoch findet man sowohl im Supermarkt als auch im Restaurant schwarze Oliven, die nicht natürlich gereift sind, sondern eingefärbt wurden.

Geschwärzte Oliven sind eigentlich unreife, hellgrüne Oliven, die mit den Zusatzstoffen Eisen-II-Gluconat oder Eisen-II-Lactat gefärbt wurden, wohingegen „echte“ schwarze Oliven erst durch einen langen Reifeprozess ihre Farbe verändern. Je reifer eine Olive ist, desto milder wird ihr Geschmack und desto weicher ihr Fruchtfleisch. Wurde die Frucht eingefärbt, erkennt man das neben der sehr einheitlichen Färbung auch an Geschmack und Konsistenz, die einer unreifen Olive entsprechen. Außerdem behält der Kern seine grüne Farbe bei.

Um Sie gleich vorweg zu beruhigen: Die Stoffe, die den Früchten die künstliche Schwärze geben, sind nicht gesundheitsschädlich. Gefärbt werden die Oliven, weil das Ernten von reifen Oliven ungleich schwerer ist als bei unreifen Exemplaren: Sie müssen vorsichtig gepflückt werden, da sie sonst unter Umständen aufplatzen. Darüber hinaus umgeht man so lange Reifeprozese.

Sobald Oliven verpackt sind, egal ob im Glas oder in der Dose, besteht keine Pflicht nähere Angaben zu machen. Der Verbraucher weiß also auf den ersten Blick nicht, ob er künstlich oder natürlich gereifte Oliven bekommt. Allerdings findet sich im Kleingedruckten ein Hinweis: Wenn man dort eine der beiden E-Nummern für Eisen-II-Gluconat (E579) oder Eisen-II-Lactat (E585) findet, kann man sich sicher sein, dass die Schwarzfärbung künstlich erzeugt wurde. Das ändert aber nichts daran, dass die Früchte gesund sind. Sowohl natürlich gereift als auch geschwärzt enthalten Oliven sehr viele ungesättigte Fettsäuren.

Überhaupt sind Oliven extrem vielseitig einsetzbar: Es gibt mehr als eintausend Sorten dieser Steinfrucht. Außer Olivenöl, das durch das Pressen der Frucht gewonnen wird, kann man aus ihr auch mit Kräutern verfeinerte Olivenbutter machen. Genauso vielseitig verwendbar wie diese Butter ist Tapenade (Olivenpaste), die man beispielsweise mit Brot oder Nudeln kombinieren kann.

Sehr beliebt und leicht gemacht sind selbst eingelegte (Rezept) oder auch gebratene Oliven mit Mandeln (Rezept), welche im Mittelmeerraum häufig als Beilage angeboten werden. Oder man wagt sich gleich an einen veganen mediterranen Kartoffelsalat mit Oliven (Rezept).

Jedoch kann man Oliven auch einfach pur aus dem Glas oder der Dose genießen. Wie man diese richtig isst, haben wir hier in unserem Blog bereits einmal erläutert.

Bild: miss_yasmina (CC BY-SA 2.0)

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