Erdbeeren-Erdbeerpflanze-Erdbeerblüte

Wussten Sie schon… Erdbeeren

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Erdbeeren sind gesund und schmecken zudem auch sehr lecker. Sie sind wahre Vitaminbomben. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe helfen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und der Gehalt an Vitamin C ist höher als bei Zitronen oder Orangen.

Was die wenigsten jedoch wissen: Die Erdbeere ist aus botanischer Sicht eigentlich gar keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche. Der rote Teil hingegen gehört zur Blüte.

Herkunft:

Aus archäologischen Funden kann man schließen, dass die Erdbeere schon in der Steinzeit bekannt war. Erst im 18. Jahrhundert fanden französische Siedler entlang des Sankt-Lorenz-Stroms eine wilde Art und führten sie in botanischen Gärten ein. Daraufhin entstand in Holland um 1750 durch Kreuzungen der verschiedenen Wildformen die in Deutschland handelsübliche, großfruchtige Gartenerdbeere. In Österreich und im süddeutschen Raum wurden besonders großfruchtige Erdbeeren gezüchtet und als „Ananas“ bezeichnet. Die ursprüngliche Ananas wurde stattdessen „Hawaii-Ananas“ genannt.

Anbau:

In Deutschland begann der Anbau der Erdbeere um 1840 in Staufenberg. Jedoch war die Wahl der richtigen Sorte schwierig, da nicht jede große, ansehnliche Früchte trug und transportfähig war. Die Erdbeere wird hauptsächlich in Gewächs- und Folienhäusern angebaut und von Mai bis Juli geerntet.

Die pflegeleichten Erdbeeren können aber genauso gut auf Balkon oder Terrasse angepflanzt werden. Optimal ist ein sonniger Platz, an dem die Früchte reifen und ihr typisches Aroma bekommen können.

Sorten:

Sehr früh kann man Erdbeeren der Sorte „Lambada“ ernten. Diese schmecken besonders gut und sind hellrot. Eine weitere frühe Erdbeersorte ist „Kent“, deren Früchte besonders groß sind und nicht ganz so süß schmecken. Mit den Jahren tragen die Erdbeerpflanzen dieser Sorte jedoch immer kleinere Früchte.

Eine besondere Erdbeersorte, die im Frühjahr geerntet werden kann, wird „Mieze Schindler“ genannt. Erdbeeren dieser Sorte sind sehr klein, schmecken dafür aber wunderbar süß und aromatisch und ähneln damit der Wald-Erdbeere mehr als andere Sorten.

Verwendung:

Erdbeeren können als Obstsalat mit Sahne und anderen Früchten kombiniert werden und dienen als Zugabe zu Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Zudem sind sie beliebt in der Herstellung von Erdbeerkonfitüre, Bowle oder Erdbeerlikör. Getrocknet kann man sie ins Frühstücksmüsli geben oder als Snack für zwischendurch nutzen.

Am besten schmecken Erdbeeren natürlich frisch. Egal ob mit Zucker, Sahne oder pur – sie sind einfach ein Genuss.

Na, Lust auf Erdbeeren bekommen? Dann probieren Sie doch mal erdbeerhaltige Speisen aus, zum Beispiel leckere Erdbeerkonfitüre (Rezept), fruchtige Erdbeerbowle (Rezept), süßen Erdbeerlikör (Rezept), erfrischendes Erdbeereis (Rezept) oder gesundes Erdbeer-Müsli (Rezept). Wer es etwas anspruchsvoller haben möchte, kann sich natürlich auch an einer kohlenhydratarmen Erdbeertorte (Rezept) versuchen. Auch zu diesen selbstgemachten Rosinenbrötchen mit Erdbeeren passen sie ganz hervorragend.

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