Wussten Sie schon… Vitamin C?

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Sie sind täglicher Bestandteil unseres Lebens, in vielen unserer Lebensmitteln vorhanden und vor allem eines: Lebensnotwenig. Die Rede ist von Vitaminen.

Nach der Entdeckung der Vitamine durch Frederick Gowland Hopkins bekam eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung eine noch größere Bedeutung. Das Wort „Vitamin“ wurde von dem amerikanischen Biochemiker Casimir Funk gebildet und setzt sich zusammen aus dem lateinischen „vita“ für Leben und dem Bestandteil „Amin“, da zunächst davon ausgegangen wurde, dass jedes Vitamin auch eine namensgebende NH2-Gruppe enthält. Ganz allgemein sind Vitamine einfache organische Verbindungen, welche der Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt. Pflanzen benötigen keine Vitamine, da sie die Stoffe allesamt selbst erzeugen. Nicht jedes Tier benötigt die selben Vitamine, da einige Arten bestimmte Vitamine ebenfalls bedarfsdeckend selbst herstellen können.

Auch wenn man Vitamine nicht sehen kann, sind sie in sehr vielen Lebensmitteln vorhanden. Insgesamt gibt es für den Menschen 11 verschiedene essentielle Vitamine, die er nicht selbst erzeugen kann. Zwei weitere lebensnotwendige Vitamine, nämlich Vitamin D und Niacin, können hingegen synthetisiert werden. Zu den lebensnotwendigen Stoffen, die wir zu uns nehmen müssen, zählt auch das Vitamin C, das auch als Ascorbinsäure bekannt ist. Diese Säure ist ein farb- und geruchloser, kristalliner, gut wasserlöslicher Feststoff mit saurem Geschmack, den man auch zur . Am häufigsten kommt Vitamin C in Zitrusfrüchten, Brokkoli und Paprika, aber auch in Beerenobst, Kohl und in besonders hoher Konzentration in der Hagebutte und Acerolakirsche vor.

Vitamin C hat sehr viele Aufgaben im Stoffwechsel. Es sorgt beispielsweise durch die Unterstützung der Kollagenbildung für die Elastizität von Haut, Bändern, Sehnen und Blutgefäßen sowie für die Festigkeit von Zahnfleisch und Knochen. Daher ist es auch für die Wundheilung von großer Bedeutung. Außerdem unterstützt eine an Vitamin C reiche Ernährung die Aufnahme von Eisen in den Organismus. Aber nicht nur das: Es stärkt auch das Immunsystem.

Allerdings gilt auch beim Vitamin C: Die Dosis macht das Gift. Schon im jungen Alter wird einem eingetrichtert, dass Vitamine sehr gesund seien und dass es gut sei, viele von ihnen zu sich zu nehmen. Die positive Wirkung des regelmäßigen und ordnungsgemäßen Vitaminkonsums auf den Körper wird durch die Folgen eines Vitamin-C-Mangels (der in extremer Form zu Skorbut führen kann), aber auch durch denen einer Überdosierung bestätigt. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich ein Mangel an Vitamin C negativ auf den Körper auswirkt. Es können Symptome von Blutungen von Haut und Schleimhäuten über Gelenk- und Gliederschmerzen bis hin zu Depressionen und Zahnausfall auftreten. Bei einer Überdosierung kann man mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen rechnen, allerdings wird überschüssiges Vitamin C generell schnell wieder ausgeschieden.

Über die richtige Dosierung lässt sich streiten, weil es auf den Konsumenten ankommt und in jedem Land verschieden ist: Leistungssportler, Raucher und Schwangere haben zum Beispiel einen viel höheren Bedarf an Vitamin C als andere. Dennoch sollte man sich an den angemessenen Tagesbedarf des durchschnittlichen Konsumenten richten. Der tägliche Bedarf an Vitamin C liegt bei circa 75 mg. Eine ausgewogene Ernährung stellt meist sicher, dass man genug Vitamin C aufnimmt.

Es ist zu beachten, dass Vitamine bei der Lagerung beziehungsweise Zubereitung verloren gehen können. Vitamin C löst sich im Gegensatz etwa zum fettlöslichen Vitamin D in Wasser, weshalb es bei der Zubereitung von Speisen unter Umständen nach kurzer Zeit im Kochwasser zu finden ist. Das wird aber nicht getrunken sondern mitsamt des ausgespülten Vitamins weggeschüttet. Noch dazu ist es auch nicht hitzebeständig. Beim Kochen geht so etwa 30% der Ascorbinsäure verloren.

Wer Lust auf mehr Vitamin C in seinem Leben bekommen hat kann sich sein eigenes vitaminreiches Essen zubereiten. Nun fragt sich bestimmt der Ein oder Andere, welche Gerichte sich hierbei anbieten. Wer Interesse daran hat, selbst Hand anzulegen und ein eigenes Gericht zuzubereiten, findet im Folgenden noch einige Rezeptvorschläge . Es ist sicherlich für jeden etwas dabei:

Brokkoli-Auflauf, Zucchini-Paprika-Salat und Rotkohl-Salat mit Apfel sind leicht zuzubereiten. Außerdem kann man seinen Bedarf an Vitamin C auch mit Getränken und Shakes decken. In Frage kommen zum Beispiel frischer Erdbeer-Himbeer-Shake und Orangensaft, sowie frische Multivitaminsäfte. Dazu sollte man aber wissen, dass nur frische Säfte einen hohen Vitaminanteil haben, da Industrieware zuvor beim Pasteurisieren stark erhitzt wird und ein großer Teil der Vitamine somit verloren geht. Noch dazu zersetzen einige Enzyme, die mit dem Zerkleinern der Frucht freigesetzt werden, unter Umständen die Ascorbinsäure und machen sie damit unbrauchbar.

Bildquelle: Nutzer Skeeze auf pixabay.com

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