Kulinarische Redewendungen: Liebe geht durch den Magen

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Woran merkt man, dass es wieder Valentinstag ist? An der rosaroten Deko in den Läden? An den genervten Singles? Bestimmt auch, aber ein eindeutiges Zeichen sind die restlos ausgebuchten Restaurants. Wenn man sich nicht rechtzeitig um einen Tisch gekümmert hat und dem oder der Liebsten trotzdem einen romantischen Abend verschaffen möchte, bleibt nur noch ein selbst gekochtes Dinner. Ein beliebtes Geschenk sind außerdem Pralinen und Schokolade aller Art. Aber wie kommt es, dass an einem Fest für Liebende das Essen eine so große Rolle spielt? Ganz klar: Liebe geht durch den Magen! Aber was hat das sonst eher unromantische Organ mit Liebe zu tun?

Warum durch den Magen?

Die altbekannte Redewendung will ausdrücken, dass man mit Essen den Partner oder die Partnerin an sich binden kann und dass gutes Essen und Liebe deshalb einfach zusammen gehören. Das gilt auch für platonische Liebe unter Freunden oder in der Familie. Liegt diese sprichwörtliche Verbindung von Magen und Liebe vielleicht daran, dass Verliebte oft ein Kribbeln im Bauch empfinden? Gefühle und körperliche Reaktionen sind eng miteinander verbunden. Ist man verliebt, wird das Belohnungszentrum im Hirn aktiviert und Glücksgefühle werden ausgeschüttet. Das Gleiche passiert in geringerem Maße auch, wenn man sich über ein leckeres Essen freut.  Das ist zwar eine gute Erklärung, aber nicht der Ursprung der Redewendung. Dieser liegt wahrscheinlich in den 60er Jahren, als die Geschlechterrollen noch klar verteilt waren und Frauen den Haushalt und die Kindererziehung übernahmen, während der Mann Geld verdiente. Um ihre Liebe zu zeigen, kochten die Frauen damals leckere Gerichte, beispielsweise einen aufwendigen Braten, für ihre Männer, was diese außerdem an sie binden sollte. Heute sind solche Stereotypen zum Glück größtenteils aufgebrochen und Paare können sich gegenseitig mit leckerem Essen verwöhnen. Wenn niemand Lust hat zu kochen, kann man den anderen natürlich auch ins Restaurant ausführen.

In English please

„Liebe geht durch den Magen“ kann man so auch in einigen anderen Sprachen sagen. Im Englischen ist die Übersetzung allerdings nicht wörtlich, sondern lautet: „The way to a man’s heart is through his stomach.“. Hier wird noch deutlicher, dass der Ausspruch wohl aus konservativeren Zeiten mit klassischer Rollenverteilung stammt. Das heißt allerdings nicht, dass der Spruch heutzutage ungültig ist, denn auch die Herren der Schöpfung müssen sich immernoch mit allen Mitteln, also gerne auch mit leckerem Essen, um die Herzen der Angebeteten bemühen. Das erkennt man unter anderem an den bereits erwähnten zahlreichen Restaurantreservierungen zum Valentinstag. Übrigens gibt es auch in einigen osteuropäischen Sprachen Äquivalente zur deutschen Redewendung, zum Beispiel im Slowakischen, Tschechischen und im Ungarischen.

Rezepte zum Verlieben

Wer keinen Platz  mehr im Lieblingsrestaurant ergattern konnte oder einen Abend im eigenen Heim einfach romantischer findet, kann sich und dem/der Liebsten mit einem leckeren selbst gekochten Menü eine Freude machen! Eine herzhafte Variante des Valentinsmenüs in vier Gängen (Rezept)  ist auf jeden Fall eine gute Idee! Nicht nur Veganer und Vegetarier verlieben sich sicher sofort in dieses facettenreiche vegane Valentinstagsmenü (Rezept) für jeden Geschmack! Und wenn man nicht ganz so viel Elan mitbringt, aber trotzdem eine süße Freude machen will, sollte man sich an diesem veganen Oreokuchen (Rezept) oder einer feinen Rosentorte (Rezept) versuchen! Und falls es doch lieber das Restaurant sein soll, finden Sie die passende Location auf www.speisekarte.de! Wir wünschen allen einen traumhaften Valentinstag mit viel Romantik und leckerem Essen!

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