Kaffeebohnen

Wussten Sie schon… Kaffee?

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Jeder Deutsche trinkt im Durchschnitt vier Tassen Kaffee am Tag und verbraucht pro Jahr rund sieben Kilo Kaffeepulver/-bohnen. Damit ist Kaffee vor Wasser und Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Grund genug, den Muntermacher näher zu beleuchten.

Kleine Kaffeekunde: Herkunft, Anbau und Sorten

Ursprünglich stammt die Kaffeepflanze vermutlich aus Äthiopien. Die Bezeichnung geht auf das dortige Königreich Kaffa zurück. Dieses Königreich gilt als Heimat des Arabica-Kaffees, der in Höhenlagen von 600 bis 1.800 Metern gedeiht. Heute wächst die Sorte „Coffea arabica“ nicht nur in Ostafrika, sondern auch in den Hochlandregionen Indiens sowie Mittel- und Südamerikas.

Zu den wichtigsten Anbauländern zählen zusätzlich Brasilien, Vietnam, Indonesien, Kolumbien und Äthiopien. Robusta-Kaffee wird vor allem in Westafrika und Südostasien kultiviert. Wie der Name schon sagt, ist diese Tiefland-Sorte widerstandsfähiger und ertragreicher.

Ein langer Weg: von der Kirsche zur Bohne

Nach drei bis fünf Jahren intensiver Pflege tragen die jungen Kaffeebäume zum ersten Mal Früchte. Die roten Kaffeekirschen enthalten jeweils zwei Bohnen, die nach Entfernung des eigentlich essbaren Fruchtfleisches gewaschen, getrocknet und geschält werden. Grün sind Kaffeebohnen nahezu unbegrenzt haltbar. Daher werden sie normalerweise erst nach der Verschiffung ins Importland bei Temperaturen von 180 bis 240 Grad Celsius geröstet. Der Röstvorgang dauert nur wenige Minuten, sorgt aber für die Entwicklung einer Vielzahl an Aromen in den nun schokoladenbraunen Kaffeebohnen.

Reine Geschmacksfrage: die richtige Zubereitungsform

Mehr als 90 Prozent der Kaffeetrinker schwören auf den klassischen Filterkaffee. Frisch gemahlene Bohnen sind für die Meisten nur beim Espresso ein Muss. Da sorgt häufig eine Siebträgermaschine für die perfekte Crema. Wer die Zubereitung einer vollautomatischen Kaffeemaschine überlassen möchte, hat die berühmte Qual der Wahl. Egal ob mit Milchaufschäumer, Tassenwärmer oder eben mit Mahlwerk, Sie finden hier einen guten Überblick über verschiedene Kaffeemaschinen.

Kleiner Tipp für Genießer: Kaffee schmeckt nicht nur als Getränk

Dass kalter Kaffee schön macht, ist wohl Aberglaube. Doch als Eiskaffee mit Vanilleeis und Schlagsahne genossen, kann er selbst trübe Sommertage versüßen. Mit Espresso lassen sich feine Desserts wie Tiramisu (Rezept) oder Mokkacreme zaubern. Walnuss-Kaffee-Kekse (Rezept) und Mokkasahnetorte schmecken übrigens auch zu einer Tasse Tee ganz vorzüglich.

Wussten Sie schon: Kaffee kann glücklich machen!

Klinische Studien bewiesen, dass ein starker Espresso den Serotonin-Spiegel im Blut erhöht. Wie Kakao oder dunkle Schokolade fördert Kaffee die Bildung dieses wichtigen Botenstoffes, der unser Gehirn vor Depressionen schützen soll.

Übrigens: Kaffee ist gesünder, als man bisher annahm. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass er weder den Körper austrocknet noch den Kreislauf belastet. In Maßen getrunken wirkt Koffein als schonender Muntermacher. Ein täglicher Genuss von drei bis fünf Tassen (ohne Milch) soll zudem die Herzkranzgefäße vor Arterienverkalkung schützen und der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorbeugen.

Und wenn Sie jetzt auch etwas für Ihre Gesundheit tun möchten, so finden Sie bestimmt ein passendes Café auf speisekarte.de.

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