Weder auf der Mozzarella Caprese noch in einem Pesto, darf das Basilikum, auch bekannt als Königskraut, fehlen. Vor allem in der italienischen Küche findet es eine vielseitige Verwendung, wie zum Beispiel im Pesto Genovese (Rezept), einem der bekanntesten Basilikumpestos.
Das Basilikum ist eine Gewürzpflanze und gehört zu der Familie der Lippenblütengewächse. Laut Vermutungen stammt das Basilikum ursprünglich aus Nordwest-Indien. In Vorderindien wurde das Königskraut bereits rund 1000 v. Chr. als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze kultiviert. Außerdem entdeckte man in den ägyptischen Pyramiden Funde der Pflanze, die den Anbau bereits im Altertum belegen. Nach Deutschland dürfte das Basilikum im 12. Jahrhundert n. Chr. gekommen sein.
Zu den natürlichen Verbreitungsgebieten gehören das tropische Afrika und Asien. Der Anbau findet größtenteils in subtropischen Gebieten statt, da das Basilikum sehr frostempfindlich und unter 12°C kein Wachstum möglich ist. Inzwischen gibt es verschiedene Kulturformen auf der Welt und die Blüten der Basilikumpflanze unterscheiden sich in Blattfarbe, Größe und Aroma.
Sowohl die frischen als auch die getrockneten Blätter werden als Küchengewürz verwendet, wobei beim Trocknen einige Aromastoffe verloren gehen. In der Fleischkonservenindustrie findet das Basilikum ebenso seine Verwendung wie in der Kosmetik, wo die ätherischen Öle der Pflanze für Duftmischungen eingesetzt werden.
Doch nicht nur sein aromatischer Geschmack verzaubert manche Gerichte. Auch in der Medizin hat das Basilikum eine Bedeutung. Es wird als pharmazeutische Droge in der Volksmedizin, vor allem im mediterranen Raum, bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Außerdem hemmt das ätherische Öl der Pflanze auch die Bildung von Magengeschwüren.
Falls Sie nun auch Lust bekommen haben etwas für Ihren Gaumen und Ihre Gesundheit zu tun, so können sie auf speisekarte.de nach Restaurants suchen, in denen Gerichte mit Basilikum auf der Speisekarte stehen.
Basilikum war die Antwort auf die 19.Frage im Schlemmerquiz:
Welches grüne Gewürz, auch Königskraut genannt, passt zu Mozzarella und wird zum Pesto verarbeitet?
„Gefällt mir“ ist eine der bekanntesten Funktionen des Social Networks Facebook. Nutzer können damit ihr Interesse oder ihre Leidenschaft für ein bestimmtes Produkt, eine Person, eine Webseite oder einfach nur für die Aktionen und Kommentare ihrer Freunde und Bekannten bekunden. Sowohl die Einfachheit dieser Funktion, als auch die Nützlichkeit – man erhält stets eine Information über Aktualisierungen – sind sicherlich die Hauptgründe für die häufige Nutzung.
Aber nicht nur innerhalb von Facebook kann mitgeteilt bzw. erklärt werden, dass einem etwas gefällt. Facebook bietet die „Gefällt mir“-Funktion auch für andere Webseiten an, so dass auch dort alles mögliche „geliked“ werden kann.
Auf speisekarte.de gibt es seit kurzem eine ähnliche Funktion auf den Speisekarten teilnehmender Restaurants. Gäste können dort markieren, welches Essen ihnen im Restaurant besonders gut geschmeckt hat. Nun wäre es aber etwas unpassend zu sagen, dass einem ein Steak oder Schnitzel „gefällt“. Deshalb nennt speisekarte.de diese Funktion nicht „Gefällt mir“, sondern – passend zum Thema – „Schmeckt mir!“.
Natürlich ist diese Information nicht nur interessant für alle Besucher von speisekarte.de, die dadurch sehen, welche Gerichte besonders zu empfehlen sind in einem Restaurant. Auch den Freunden und Bekannten wird – sofern sich der entsprechende Nutzer mit seinem Facebook-Account angemeldet hat – mitgeteilt, was ihm in einem bestimmten Restaurant besonders gut schmeckt. Mehr noch: Über einen Link zur Speisekarte des Restaurants, der zusätzlich in der Meldung erscheint, können sich Freunde und Bekannte über alle anderen Gerichte informieren. Und so funktioniert das:
Das diese Funktion nicht nur für alle speisekarte.de- und Facebook-Nutzer wertvoll ist, sondern vor allem auch für Restaurantbetreiber, dürfte längst klar geworden sein. Eine einfachere Methode des Empfehlungsmarketings für Restaurants wird es wohl kaum geben – mal abgesehen von der klassischen Mund-zu-Mund-Propaganda.
Sie möchten auch mitteilen was Ihnen schmeckt? Dann rüber zu speisekarte.de und (mit Ihrem Facebook-Account) anmelden.
Restaurantbetreiber finden das Anmeldungsformular zur Eintragung ihrer Speisekarte, sowie aller weiteren Informationen zum Restaurant, auf der Anmeldungsseite für Gastronomen. Mehr Infos zu den Vorteilen für Ihr Restaurant finden Sie auf der Infoseite für Gastronomen.
PS: Ihnen GEFÄLLT dieser Beitrag? Na dann sagen Sie es doch Ihren Freunden auf Facebook und klicken Sie einfach auf den folgenden Button …
Tatsächlich ist die Erdbeere - wie der Name eigentlich vermuten ließe – kein Beerengewächs, sondern eine Sammelnussfrucht. Grund dafür sind die kleinen, hartnäckigen „Nüsschen“ auf der Erdbeere, die sich so gerne zwischen den Zähnen verstecken. Und weil man Erdbeeren früher vorzugsweise in Wäldern gesammelt hat, wird sie Sammelnussfrucht genannt.
Genauso wahr ist auch, dass die grünen Gummibärchen nach Erdbeere schmecken und nicht – wie viele bisher irrtümlich annahmen – nach Apfel. Wer auf diese Idee gekommen ist, Erdbeergummibärchen grün zu färben, sei dahin gestellt, aber für Verwirrung und entstellte Geschmackswahrnehmungen hat der Erfinder wohl gesorgt.
Update zur Richtigstellung: Die grünen Gummibärchen schmeckten früher nach Erdbeeren. Seit der Veränderung der Geschmacksrichtungen und der damit verbundenen Aufnahme des Geschmacks Apfel, schmecken die grünen Gummibärchen nicht mehr nach Erdbeeren, sondern eben nach Apfel. Dem Erdbeer-Geschmack hat man dabei seine typische rote Farbe gegeben. Unterscheiden muss man hier nur noch zwischen dunkelrot (=Himbeere) und hellrot (=Erdbeere). Mehr über die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Verbraucher-Infoseite von Haribo
Die Erdbeere – sie enthält im Übrigen wesentlich mehr Vitamin C als eine Zitrone – hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits in der Steinzeit soll es diese süße, gesunde rote Frucht gegeben haben und schon damals war sie äußerst beliebt. Im Laufe der Jahrhunderte brachten Seefahrer aus aller Welt Erdbeerarten nach Europa. Die Erdbeere wie wir sie heute kennen, wurde durch einen Zufall bei holländischen Kreuzungsversuchen im 18. Jahrhundert entwickelt.
Die Erdbeersaison fängt übrigens in Deutschland gerade erst an. Die Erdbeeren, die es bisher zu kaufen gab, kommen aus den Gewächshäusern Südeuropas (vorzugsweise aus Spanien) und sind kein Vergleich zu den guten heimischen Früchten. Da bietet es sich doch an, eine fruchtig-leckere Erdbeertorte oder einen leichten Erdbeerkuchen zu machen – zum Beispiel für die Mama zum Muttertag!
Am kommenden Sonntag - für alle, die es noch nicht im Kalender dick rot markiert haben – ist es nämlich wieder soweit: Muttertag. Da stellt man sich die Frage: „Was schenk ich ihr dieses Jahr?“ In den meisten Fällen bekommt man auf diese Frage folgende Antwort: „Liebe Kinder!“.
Naja, die haben sie das ganze Jahr über … theoretisch zumindest. Rein praktisch gesehen, weichen viele Töchter und Söhne auf die kulinarisch süße Alternative Erdbeertorte aus, die dann mit kalorienreicher Sahne und süßen Dekoideen liebevoll für die Mutter verziert wird.
Wer seine Mutter am Muttertag lieber zum Essen einlädt oder Lust auf die “süße Rote” bekommen hat findet auf speisekarte.de Restaurants ganz in der Nähe in denen Erdbeeren auf der Speisekarte stehen.
Erdbeere war die Antwort auf die 10.Frage im Schlemmerquiz:
Welche Sammelnussfrucht, nach der übrigens grüne Gummibärchen schmecken, ist für Muttertagstorten besonders beliebt?
Es ist festzuhalten, dass Majoran eine Gewürzpflanze ist, die hervorsticht durch die vielen Namen, die dieser Pflanze über die Jahre gegeben wurden. Als da sind: Badkraut, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Mairalkraut, Mairon, Miran, Mussärol, Kräutlein Wohlgemut, und nicht zuletzt Wurstkraut.
Wurstkraut beschreibt auch wunderbar die übliche Verwendung des Majorans: Es geht beim Majoran oftmals um die Wurst! Denn Majoran wird sehr gerne als Küchengewürz in der Wurst verarbeitet, wo er auf unvergleichlicher Art und Weise den herzhaften Geschmack unterstützt.
Außerdem sorgt Majoran bei schweren und deftigen Speisen nicht nur für die Würze, sondern unterstützt gleichzeitig aufgrund seiner therapeutischen Wirkung die Verdauung derselbigen.
Ein Wort zur therapeutischen Wirkung des Majoran. Denn Majoran ist ein Tausendsassa.
Der Majoran hat krampflösende, stimulierende und entspannende Eigenschaften. Er wird eingesetzt bei Blähungen, Koliken, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Atemwegsbeschwerden, Bronchitis, Rheuma, Gicht, Schlafstörungen, Zahnfleischbluten oder depressiven Verstimmungen. Darüber hinaus wirkt er als Salbe verarbeitet bei Nervenschmerzen, Verstauchungen, heilt Wunden oder Geschwüre.
Das kann also alles der Majoran.
speisekarte.de kann auch einiges. Unter anderem kann speisekarte.de die Suche nach Zutat. Hier können Sie nach Gerichten suchen, die Majoran oder Thymian enthalten. Alles mit Thymian und Majoran zu finden auf speisekarte!
Majoran war die Antwort auf die 9.Frage im Schlemmerquiz:
Welches uralte Küchenkraut ist auch unter dem Namen Kuttelkraut oder Kräutlein Wohlgemut bekannt?
Es gibt Gewinner und Verlierer in diesem jüngsten europäischen Flugchaos, welches verursacht wurde durch die Aschewolke des schwer auszusprechenden Eyjafjallajökull.
Die Blogredaktion von speisekarte.de hat nun einen Verlierer ausgemacht, welchem noch zu wenig Aufmerksamkeit in den Medien zu Teil wurde und diesem möchten wir diesen Blogeintrag widmen: Der Tomatensaft.
Viel ist geschrieben und gerätselt worden, warum gerade in Angesicht von No-Smoking Zeichen und non-existenter Beinfreiheit der Tomatensaft zum It-Getränk der Fliegerei avancierte.
Die Vermutungen gehen von der nicht harntreibenden Wirkung des Tomatensaftes, über Tomatensaft als Nahrungsersatz bei gestressten Vielfliegern, bis hin zu der Vermutung, dass die Dickflüssigkeit des Tomatensaft Flugübelkeit keine Chance läßt. Und manch einer glaubt einfach nur an einen ungeklärten Herdentrieb, ein Getränk zu bestellen, welches man sonst nicht trinkt (und wenn überhaupt, dann mit Scoville-geladener Tabascosauce als Bloody Mary).
Das Fraunhofer Institut hat nun festgestellt, dass Tomatensaft bei niedrigem Kabinendruck deutlich besser schmeckt als am Boden, die Probanden sprachen gar von angenehm fruchtigen Gerüchen. Dies erklärt zumindest, warum die wenigsten ihre Nase rümpfen, wenn sie einen Schluck Tomatensaft im Flieger nehmen. Und da es uns Menschen im Flieger anscheinend besonders schmeckt, erklärt vielleicht auch, warum in Lufthansa-Flugzeugen laut sueddeutsche.de mit 1,7 Millionen getrunken Litern im Jahr mehr Tomatensaft als Bier (1,6 Millionen Liter) getrunken wird.
Wir sprachen ja eingangs von einem großen Verlierer im Asche-Chaos Europas. Doch wie viel Tomatensaft wurde eigentlich nicht konsumiert? Wie betroffen ist der Tomatenmarkt?
Nehmen wir die Zahlen der Lufthansa mit 1,7 Millionen Litern Tomatensaft im Jahr.
Gehen wir nun davon aus, dass der Flugverkehr 5 Tage gesperrt war, dann sind das 23 287 Liter, die nicht konsumiert wurden. Gehen wir ferner davon aus, dass ein durchschnittliches Glas Tomatensaft aus 0,2l besteht und dieses Glas aus im Durchschnitt 8 mittelgroßen Tomaten hergestellt wird, dann sind wir bei 930 506 mittelgroßen Tomaten! Und dies sind nur die Zahlen für Lufthansa! Die eigentliche Zahl liegt somit bei mehreren Millionen Tomaten, die nun keine Tomatensaftverwendung mehr finden oder umsonst zu Tomatensaft gepresst wurden.
Aber wie sooft, spricht keiner von den Millionen Tomaten, sondern lieber von Versorgunsgengpäßen bei roten Rosen. Wir bei speisekarte.de sprechen jedoch gerne von Tomaten und auch von Tomatensuppe, Tomatensauce, Tomatensalat oder von Tomatenmarmelade. All dies finden Sie übrigens auch in Restaurants auf speisekarte.de – einfach mal anklicken.
Tomatensaft war die Antwort auf die Schlemmerquizfrage im 8.Gang des Schlemmerquiz:
Der Konsum welchen Saftes brach dank einer Aschewolke zeitweise stark ein?
Die Currywurst ist eine Ikone der deutschen Kultur. So meint es jedenfalls der englische Wikipedia Artikel. Ikone hin oder her, eine Currywurst ist lecker und Sie ist vor allem variantenreich. Es gibt sie berlinerisch mit oder ohne Darm oder ruhrpottlerisch als Bockwurst. Es gibt sie mit scharfer oder nicht so scharfer Sauce, mit Pommes oder mit Brötchen. Es gibt sie in der Kantine um 12 Uhr oder am Imbissstand um 3 Uhr nachts.
Und weil die Currywurst eine Ikone ist, passt es auch wunderbar dass eine andere Ikone der Popkultur ihr ein ganzes Lied widmet. Herbert Grönemeyer schuf mit textlicher Unterstützung von Dieter Krebs eine musikalische Ode an die Currywurst.
„Bisse richtig down
Brauchse wat zu kaun
Ne currywurst“
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, ausser dem Lied selbst.
Über die schützenswerte Nürnberger Bratwurst ist alles schon geschrieben worden. Was sie ist und wo es sie gibt. Man widmete ihr sogar schon ein ganzes Dorf. Auch gibt es mittlerweile auch schon eine Möglichkeit sich spielerisch der Nürnberger Rostbratwurst zu nähern, mittels einem Original Nürnberger Bratwurstquartett.
Doch eines wurde noch nicht über die kleine feine Nürnberger Bratwurst geschrieben: Ein Haiku
Wir haben uns hier mal an den siebzehn Silben versucht:
Nürnberger Bratwurst -
Mit Blick auf die Burg verzehrt
man Drei im Weckla
Mit diesem Augen- und Gaumenschmaus-Haiku, beantworten wir auch die Frage des 5.Gangs des Schlemmerquizzes:
Welche Bratwurst ist nach dem Geburtsort eines Künstlers benannt, der einem Hasen ein Aquarell widmete?
Albrecht Dürer malte diesen Feldhasen. Dürer wurde in Nürnberg geboren. Die Antwort lautet also: Nürnberger Rostbratwurst.
Wir freuen uns sehr über mehr Rostbratwurst-Haikus in den Kommentaren. Die schönsten Nürnberger Rostbratwurst-Haikus werden selbstverständlich getwittert.
Für alle die Inspiration brauchen, einfach auf speisekarte.de nach “Nürnberger Rostbratwurst” suchen.
“Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen.”
Dies muss 3 Tage vor dem Valentinstag einfach mal so gesagt werden. Und zwar nicht von uns, sondern zitatweise von George Bernard Shaw.
Es ist anzunehmen das Herr Shaw diesen Spruch nicht im Beisein einer Frau gesagt hat, die er gerade zu einem romantischen Valentinstagssdinner eingeladen hatte, wobei uns auch generell nicht bekannt ist ob Herr Shaw jemals Teil eines romantischen Valentinstagsdinner war. Dies ist aber auch nicht so wichtig.
Uns bleibt lediglich dieser Satz, der für sich allein steht, und der von Liebe und Essen handelt und vielmehr die brutale Ehrlichkeit der Essensliebe beschwört. Wer gerne lecker isst, weiß wovon Herr Shaw spricht.
In drei Tagen ist es jedenfalls wieder soweit: Man hat die Möglichkeit zwei seiner Lieben sinnig und sinnlich zu vereinen. Bei einem romantischen Dinner (wahlweise mit oder ohne Kerzenlicht) sollten drei, vier, fünf Gänge genossen werden, während man all die schönen Liebesgedanken im Kopf hat und den einen oder anderen Gedanken vielleicht auch zu Worten werden lässt.
Die Valentinstags-Empfehlung der Redaktion:
Mit dem Liebling zum Lieblingsrestaurant, um am Lieblingstisch das Lieblingsessen zu bestellen und verliebt mit dem Lieblingswein auf die Liebe anstoßen.
Lieblingsrestaurants und solche die es werden können finden Sie selbstverständlich in ihrem Lieblings-Restaurantführer.
Advent, Advent das Essen brennt! Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Zeit der Familienfeiern und Festessen. In Deutschland ist es ja üblich, die Geschenke am 24. Dezember auszupacken. Die beliebtesten deutschen Weihnachtsgerichte zu Heiligabend sind – je nach Region – Karpfen und Gans. Und wie sieht es in anderen Ländern aus?
Wir haben uns hierfür einmal die 27 EU-Mitgliedstaaten herausgepickt und deren weihnachtliche Essgewohnheiten und Bräuche näher unter die Lupe genommen: Los geht’s mit dem ersten Teil:
• „Zalig Kerstfeest“ in Belgien: Angelehnt an die französische Tradition wird am Weihnachtsabend gefüllte Pute und Bûche de Noel, ein weihnachtlicher Schokoladenkuchen, gegessen. Jedes Jahr werden im „Land der meisten Biere“ zahlreiche Weihnachtsbiere gebraut, wie zum Beispiel „La Mère Noel“
• „Весела Коледа“ in Bulgarien: Einen Monat vor Weihnachten beginnt hier die fleischlose Fastenzeit. An Heiligabend wird ein Festmahl mit neun Speisen aufgetischt, vorwiegend mit Bohnen, Kohl, Wein, Reis, gefüllten Paprika, eingelegten Gemüse, Nüssen, Äpfeln, Honig und Brot. Außerdem hat jeder am Tisch eine Nuss auf seinem Teller liegen, deren Inhalt verrät, was das kommende Jahr bringt.
• „Glædelig jul“ in Dänemark: Zu Essen gibt es am Weihnachtsabend Schweinebraten, Ente oder Gans mit Kartoffeln und Rotkohl. In Dänemark sind aber vor allem die Weihnachtsfeiern in Schulen und Firmen und der 13. Dezember, dem Luciatag, besondere Feste im Dezember. Das Weihnachtsfest selbst feiert man sehr ruhig mit der Familie in der Kirche.
• “Häid jõule“ in Estland: Traditionsgemäß ist ein Saunagang vor dem Weihnachtsessen in Estland Pflicht. Danach isst man dann Blutwurst und Sülze, Braten, Kohl, Kartoffeln und Brot. In der Vorweihnachtszeit werden alle Besen gereinigt, um den Hexen, die dreckige Besen bevorzugen, ihr Fluggerät zu nehmen.
• „Hyvää joulua“ in Finnland: Auch hier gehört der Saunagang vor dem Essen für jeden Finnen dazu. Zu Essen gibt es in Finnland alljährlich den Weihnachtsschinken, einen Braten, serviert mit unterschiedlichen Aufläufen und Heringssalat. Von hier kommt übrigens der einzig wahre Weihnachtsmann, der auf dem Korvatunturi in Lappland leben soll.
• „Joyeux Noël“ in Frankreich: Ganz traditionell kommt in Frankreich an „La Reveillon“ der Truthahn mit Maronen, die „Fois Gras“ (Gänsestopfleber) und der „Bûche Noel“ auf den Tisch. Dieser Baumkuchen in Form eines Holzscheits soll an den Brauch erinnern, einen Holzklotz zu verbrennen und dessen Asche über die Felder zu verstreuen, damit die Ernten im nächsten Jahr gut ausfallen.
• „Καλά Χριστούγεννα“ in Griechenland: Ein Festmahl gibt es erst am 25. Dezember, da bis Heiligabend in Griechenland gefastet wird. Zu Essen gibt es meist Truthahn und Melomakarona, Honigkekse mit Sirup und Nüssen. Richtig gefeiert wird erst am 31. Dezember mit dem „Vassilopita“, dem Neujahrskuchen, in dem eine Münze eingebacken ist, die im nächsten Jahr Glück bringen soll.
• „Merry Christmas“ in Großbritannien: Am 25. Dezember, nachdem die Kinder ihre Geschenke am Morgen ausgepackt haben, isst man zu Mittag Rosenkohl, Bratkartoffeln und Truthahn. Zum Nachtisch gibt es Mince Pie, kleine mit getrockneten Früchten gefüllte Gebäckstücke, und den berühmten Plumpudding. In Großbritannien ist es Brauch Mistelzweige an der Tür aufzuhängen. Steht man unter einem dieser Zweige, darf man ungefragt geküsst werden.
• „Nollaig Shona“ in Irland: Hier isst man, anders als in England, schon am Christmas Eve (24. Dezember) Krabben, Truthahn, Räucherlachs und Plumpudding. In der Nacht kommt dann Santa Claus mit seinem Schlitten und befüllt die Socken am Kamin. Zur Stärkung stellt man ihm eine Pastete mit einem Bier oder Whiskey bereit. Hoffentlich kann er sich auf seinem Schlitten halten!
• „Buon Natale“ in Italien: Das Weihnachtsfestmahl besteht in Italien besonders aus Aal und Stockfisch. Danach essen die Italiener den Mailänder „Panettone“, eine Art Hefekuchen mit Rosinen. An Heiligabend werden als Zeichen der beginnenden Weihnachtsfeierlichkeiten von der vatikanischen Engelsburg aus Kanonenschüsse abgegeben.
• „Priecīgus Ziemassvētkus“ in Lettland: Auf den üppig gefüllten Festmahlstisch kommen traditionell Blutwurst, Sauerkraut, Graupen, Bohnen und Erbsen und der landestypische „Pírági“, ein Speckkuchen. Wenn man an Weihnachten neun mal isst, so soll man laut Brauch im neuen Jahr reich und glücklich werden.
• „Linksmų Kalėdų“ in Litauen: Am „Kucios“, dem Heiligabend, beginnt das Essen in Litauen, sobald der erste Stern am Himmel zu sehen ist. Dann werden zwölf fleischlose Speisen serviert, als Zeichen für die zwölf Monate im Jahr. Es gibt allen möglichen Fisch, Mohnmilchsuppe, Gemüse, Salate und Gebäck. Man muss traditionell von jedem Gericht probieren!
• „a schéi Chreschtdeeg“ in Luxemburg: Bei unseren Nachbarn ist es üblich an Weihnachten Blutwurst mit Stampfkartoffeln und einer Apfelsauce zu essen. Geschenke gibt es hier aber auch schon am 6. Dezember vom „Klees’chen“. Der befüllt die Schuhe, die ihm die Kinder vor die Türe gestellt haben.
Noch 3 Tage bis Heiligabend und Sie sind immer noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Präsent? Dann vermeiden Sie doch überfüllte Fußgängerzonen, Schneematsch- getränkte Läden, lange Schlangen an den Kassen und klicken Sie sich von daheim mit ein paar Schritten zu ihrem Geschenk. Ein Restaurantgutschein.
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Schenken Sie einen schönen Abend, mit gutem Essen, gutem Wein und einem aufmerksamen Service. Schenken Sie einen genussvollen Abend. Oder um es mit Johann Wolfgang von Goethe zu sagen, der in diesem Jahr zu selten auf unserem Blog zitiert wurde:
„Kein Genuß ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend.“
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