Mit Safran verbinden wir ein sehr teueres Gewürz, welches oft in Gourmet-Restaurants verwendet wird, um Speisen den letzten Schliff zu geben. Aber wie kommt der hohe Preis für Safran (im Einzelhandel bis zu 19 € / g) zustande? Die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für etwa zwei Wochen) blüht. Safran ist zwar, wie gesagt, sehr teuer, wenn es jedoch sparsam verwendet wi... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Wir machen einen kleinen Abstecher ins sonnige Südfrankreich. Genauer gesagt in die Provence. Neben verträumten Dörfern und den Alpen, ist die Provence vor allem für ihre Lavendelstraßen (Route de la Lavande) bekannt: Lila-blaue Felder, die Dörfer und Landschaften mit ihrem Duft überziehen. Ursprünglich stammt Lavendel allerdings aus Persien und von den Kanarischen Inseln. Seit der Antike ist Lavendel aber in der Provence heimisch und ein Symbol des Südens.
Neben der Verfeine... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Vanille – die Königin der Gewürze!
Ein Blick aus dem Fenster… Es ist kalt, nass und dunkel. Was bleibt ist die Hoffnung auf die nächsten Sonnenstrahlen, denn irgendwann wird es hoffentlich auch in Deutschland wieder wärmer. Die Menschen gehen wieder spazieren, die ersten Schwimmbäder öffnen und viele Leute holen sich ein erfrischendes Eis. Wissen Sie eigentlich was das beliebteste Eis der Deutschen ist? Vanille! Aber was wissen wir über Vanille? Fast nichts. Für uns ein Gru... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Bärlauch – der Knoblauch ohne Hauch – wird im Volksmund gerne auch Hexenzwiebel oder Zigeunerlauch genannt. Weitere Namen für Bärlauch (Allium ursinum) sind Ramsen, Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch oder Waldherre .
Die 20 – 40cm hohe Wildpflanze gehört zur Familie der Liliengewächsen und ist somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Während seiner Blütezeit zwischen März und Mai findet man ihn meist in großen Beständen in schattigen, fe... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Der Wacholder (lat.: “Juniperus”), genauer gesagt der gemeine Wacholder (lat.: ” Juniperus communis”), ist nicht nur das am Weitesten verbreitete Nadelgehölz – sein Vorkommen erstreckt sich von Nordamerika über Südgrönland, Nordafrika, Europa, Vorderasien, Nordasien und Zentralasien bis nach Ostasien- , sondern vor Allem auch eines der vielseitigsten Gewächse überhaupt. Bereits seit mehreren tausend Jahren nutzen Menschen den Wacholder als Gewürz-,... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Egal ob zur Einbalsamierung der Toten im alten Ägypten, als Räucherkraut im antiken Griechenland oder als Mittel zur Vertreibung der Pest im Mittelalter, die Pflanze Thymian ist genauso vielfältig wie seine Geschichte. Neben Zitronenthymian, Kümmelthymian oder Quendel unterscheidet man insgesamt 214 verschiedene Arten, aber nur der echte Thymian kann seine volle Wirkung als Heil- und Gewürzpflanze entfalten.
Als Heilpflanze gilt Thymian als wahrer Alleskönner. Als Tee zubereitet ... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Den Namen “Drachenkraut” verdankt der Estragon einem früher weit verbreiteten Aberglauben: er sollte Drachen fernhalten und gegen Schlangenbisse helfen. „Die Blätter auf giftige Biss gelegt, ziehen das Gift heraus und heilen die Biss“ , so steht es in „Das Buch über alle drey Reiche der Natur“ (Quelle) aus dem Jahre 1783. Als Heilmittel spielt der Estragon heut zu tage nur noch eine Nebenrolle und wird vereinzelt aufgrund seiner ätherischen Öle, die eine appeti... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Petersilie (Artikel), Basilikum (Artikel), Schnittlauch und Co. sind wohl so ziemlich jedem ein Begriff und mit Sicherheit auch in der ein oder anderen Kräuterecke zu Hause zu finden. Aber was ist mit Gundermann, Vogelmiere und Giersch? Wer denkt, es handelt sich hierbei um wahre Exoten, irrt. Denn diese Wildkräuter dominieren vor allem heimische Gefilde und können es in der Küche auf jeden Fall mit ihren namenhaften Verwandten aufnehmen.
Generell zählt man zu Wildkräutern alle K... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Wenn die Sonnenstrahlen wieder wärmer werden und die ersten Blumen ihre Pracht entfalten, so sagt man, fühlen auch wir uns mehr und mehr von Frühjahrsgefühlen beflügelt. Namentlich wird dem Frühling dabei wohl kein Gewürz mehr gerecht als der Liebstöckel. Aber wie viel Liebe steckt tatsächlich in dem pikanten Küchenkraut?
So lieblich der Name des Liebstöckels auch klingen mag, viel vorstellen können sich darunter wohl die wenigsten. Die umgangssprachliche Bezeichnung „Mag... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Königsberger Klopse und Vitello tonnato wären ohne sie undenkbar: Kapern. Ihr würzig-herber Geschmack verleiht den Gerichten erst die unverkennbare Note. Daher widmen wir uns heute den manchmal etwas stiefmütterlich behandelten Kapern, deren Herkunft und Verwendung.
Bei den erbsengroßen Kapern handelt es sich nicht, wie man annehmen könnte, um Beeren eines Strauches, sondern um die getrockneten und eingelegten Blüten des Echten Kapernstrauches. Der Strauch wird schon seit der An... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Was wäre die Weihnachtsbäckerei ohne Anis! Anis und Sternanis sind typisch aromatische Gewürze, die ihren süßlich-würzigen Duft in der Weihnachtszeit verbreiten. Jedoch muss man klar zwischen Anis und Steranis unterscheiden. Denn Anis und Sternanis sind botanisch gesehen, überhaupt nicht miteinander verwandt und unterscheiden sich auch optisch, wie man auf diesen Bildern gut sehen kann.
Anis ist eine kleine Strauchpflanze, die überwiegend in ihrer Heimat am Mittelmeer wächst,... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Was früher als „Luxusgut“ der Reichen bezeichnet wurde ist heutzutage für jeden erschwinglich: der Zucker. Bereits jedes Kind kennt den unverwechselbaren Geschmack von Zucker, egal ob als Bonbon, Gummibärchen oder Schokolade.
Aber wie viele andere Lebensmittel ist auch Zucker nicht gleich Zucker. Es gibt ihn in verschiedenen Formen und Farben und für unterschiedliche Verwendungszwecke. Das Wort „Zucker“ stammt übrigens ursprünglich aus Indien, von wo es als „Sakkara“ ... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Schon mit einer kleinen Prise dieses aromatischen Gewürzes wird vielen Gerichten eine exotische Geschmacksrichtung gegeben. Haben Sie das Gewürz schon erraten? Natürlich geht es hier um die Muskatnuss.
Die Muskatnuss war bereits lange vor Christus in Ägypten bekannt und begehrt. Um 400 nach Christus brachten arabische und venezianische Händler das sehr seltene und darum kostbare Gewürz nach Europa. Doch erst Anfang des 16. Jahrhunderts begann die eigentliche Geschichte der Muskat... lesen Sie hier den kompletten Artikel
Kerbel oder auch Körbelkraut genannt (engl. Chervil, franz. Cerfeuil, ital. Cerfoglio, span. Perifollo), ist eine einjährige 60 cm hohe mit Petersilie und Möhre verwandte Pflanze, die ursprünglich aus Südrussland und Westasien stammt, heute wird sie aber schon in ganz Europa und in Nordamerika angebaut. Der Kerbel erblüht im Mai und im Juni, gesammelt wird er im August und September. Sogar im alten Rom war das Gewürz ein fester Bestandteil der Küche, denn er wurde von Marcus ... lesen Sie hier den kompletten Artikel