Archiv der Kategorie: Kräuter- und Gewürzkunde

Kräuter und Gewürzkunde … Kerbel

Kerbel, auch Gartenkerbel, Suppenkraut oder Körbel genannt, ist eine Pflanzengattung die zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) gehört. Schon bei den Griechen der Antike war die Pflanze, allerdings unter dem Namen Anthriscus, bekannt. Anfangs war Kerbel in Westasien, Südosteuropa und Südrussland verbreitet, heutzutage ist er auch in Eurasien, Afrika und in ganz Europa, vor allem in Frankreich und Belgien, zu finden. Besonders in den letzten beiden Ländern gehört er in jedem Haushalt ins Küchenkräuterregal. Es gibt bis zu 15 verschiedene Arten von Kerbel. Die bekanntesten sind Hunds-Kerbel, glänzender Kerbel – oder auch Glanz-Kerbel genannt – und Wiesen-Kerbel. Erhältlich ist der Kerbel von März bis Oktober im Topf, abgepackt in Kunststoff, in Bündeln, getrocknet oder gerebelt. Die Gewürzpflanze eignet sich jedoch nicht nur zum Verfeinern von Speisen, sondern hat auch eine gewisse Heilwirkung, dazu später mehr. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde … Wasabi

Was darf zum Sushi auf keinen Fall fehlen? Ganz klar, die typische grüne Wasabipaste. Allerdings weiß kaum einer, dass in deutschen Sushi-Restaurants meist ein billiges Imitat auf den Tellern landet, ebenso wie in den Supermarktregalen. Was wir für Wasabipaste halten ist fast immer eine Mischung aus Meerrettichpulver, Maisstärke, den Farbstoffen Brillantblau (E133) und Zitronengelb (E102) und Senfpulver. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen sind frische Wasabiknollen extrem teuer, der Kilopreis liegt momentan bei 150 bis 200 Euro. Außerdem sind die geraspelten Knollen gerade einmal eine halbe Stunde haltbar. Aber auch der Geschmack der Europäer könnte eine Rolle spielen, denn echter Wasabi ist extrem scharf und könnte den deutschen Gaumen überfordern. Warum aber keine Kennzeichnung für die Imitate nötig ist, ist fraglich. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde … Dill

Dill ist eine krautartige Pflanze, die bereits von den Ägyptern als Heil- und Gewürzpflanze verwendet wurde und wie Fenchel zur Familie der Doldenblüter gehört. Der östliche Mittelmeerraum ist das eigentliche Heimatland der Pflanze, welche im frühen Mittelalter nach Europa gebracht wurde. Neben dem Gartendill wie wir ihn kennen gibt es auch noch Indischen Dill, der ein etwas schwächeres Aroma hat, und Ackerdill. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde … Schnittlauch

Die meisten von uns kennen Schnittlauch auf dem Butterbrot, in Salaten oder Suppen.
Vom Geschmack her ist er sehr intensiv und würzig, er besitzt ein frisches und leicht scharfes Aroma, ähnlich wie Zwiebeln und Lauch. Man findet ihn in vielen Haushalten sowohl auf der Fensterbank, als auch am Balkon oder sogar im eigenen Gartenbeet, da er sich super zum kochen eignet. Neben Kerbel, Petersilie und Estragon ist Schnittlauch zudem Bestandteil der „fines herbes“ – einer französischen Kräutermischung, welche oft bei der Zubereitung von Suppen und Soßen verwendet wird. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde…Oregano

Oregano kennen die meisten von uns aus der mediterranen Küche. Auf Pizzen, in Pasta, aber auch in Gemüse und Suppen ist er dort nicht wegzudenken. Da er ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt, ist der Oregano natürlich auch ein wichtiger Bestandteil der türkischen, spanischen und griechischen Küche. Die Pflanze hat die griechische Bedeutung „Bergzierde“, da sie kalkhaltige und trockene Böden bevorzugt und somit meist auf Berghängen wild zu wachsen beginnt. Nach der griechischen Mythologie zur Folge, erklärten die Einheimischen den Oregano zur „Pflanze der Liebesgöttin Aphrodite“, die den Brautpaaren immer einen Oregano-Kranz auf den Kopf setzte. Dieser sollte für eine langanhaltende Liebe sorgen, da der süße würzige Duft als Symbol der Freude und des Glücks galt. Im Mittelalter wiederum war der Oregano oder auch Dost genannt hilfreich, um Hexen zu vertreiben und Dämonen abzuwehren. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde … Waldmeister

Wenn man Waldmeister hört denkt man als erstes an Waldmeisterbrause (Rezept) oder Waldmeisterpudding (Rezept). Doch was genau sich hinter dem würzigen Geschmack und der grünen Farbe verbirgt, wissen wahrscheinlich nur die wenigsten. Waldmeister oder auch das wohlriechende Labkraut (Galium odoratum) ist eine typische Pflanze unserer heimischen Laubwälder, die eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm erreicht. Er kommt von Nord-, Mittel- und Osteuropa bis in den asiatischen Teil der Türkei, sowie in Westsibirien, nordwestlichen Afrika, China und Korea vor. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel