
Der Ursprung des uns allen wohlbekannten Ketchup liegt – man mag es kaum glauben - im China des 15. Jahrhunderts. Dort wurde eine Sauce aus eingelegten Schalentieren zu Fisch- oder Geflügelgerichten gereicht, ihr Name war „Kê-tsiap“. Später kam die chinesische Sauce durch englische Seefahrer nach Europa und Amerika, jedoch hatte dieses Rezept wenig mit dem heutigen Ketchup gemeinsam.
Das Ketchup, wie wir es kennen, wurde in den USA von dem deutschen Auswanderer Henry John Heinz erfunden. Er baute im elterlichen Garten Gemüse an und kochte es später ein, um es auf der Straße zu verkaufen. Inspiriert von der alten chinesischen Sauce entwickelte Heinz 1876 die geheime Rezeptur für Heinz Tomato Ketchup. Bis heute wird jedes Tomatenketchup nach diesem Grundrezept hergestellt.
Bei Tomatenketchup handelt es sich um eine spezielle Zusammensetzung von Tomatenmark, Zucker, Essig, Salz und Gewürzen. Aber es gibt auch noch andere Ketchupzubereitungen. Gewürzketchup ist ein Überbegriff für etliche Varianten und Zubereitungsarten mit verschieden Gewürzen und Gemüse. Das Curryketchup ist eine der vielen Alternativen.
Man isst Ketchup mittlerweile zu fast allen Gerichten. Egal ob Nudeln, Burger, Pommes, Würstchen, Fleisch, Geflügel, Fisch oder auch Salat. Ketchup schmeckt immer und überall. Zum Beispiel zu Currywurst. Das Rezept dazu finden Sie hier.
Und? Lust auf einen Burger mit viel Ketchup? Oder Pommes Schranke? Dann schnell auf speisekarte.de klicken und nach einem Restaurant in Ihrer Nähe suchen.
Ketchup war die Antwort auf die 20.Frage im Schlemmerquiz:
Welche Würzsauce, die häufig im Fastfood-Bereich verwendet wird, stammt ursprünglich aus China?
Bildquelle: Wikimedia Commons
Wussten Sie schon, dass „Smoothies“ den Genuss von frischem Obst und Gemüse nicht ersetzen können? (Quelle)
Smoothies sind Getränke aus püriertem Obst und Gemüse und reinem Fruchtsaft. Der Name kommt übrigens vom englischen Wort „smooth“, was sämig oder weich bedeutet. Ein richtiger Smoothie besteht also zu 100 % aus Obst und Gemüse und kann daher gelegentlich frische Früchte ersetzen, wenn diese gerade nicht zur Verfügung stehen oder man im Stress ist. Der Smoothie sorgt damit für einen kurzen Vitaminkick.
Auf Dauer können Smoothies frische Lebensmittel natürlich nicht ersetzen. Schon allein die Vorstellung von einem Biss in einen frischen, knackigen Apfel macht Appetit und lässt Glückshormone ausströmen. Außerdem haben frische Früchte im Magen mehr Volumen, regen somit die Verdauung an und machen dadurch besser satt als ein Smoothie.
Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der für das frische Obst bzw. Gemüse spricht: Smoothie ist kein geschützter Begriff – es können also auch Zucker, Konservierungsstoffe oder Aromen enthalten sein. Grundsätzlich gesehen ist frisches Obst und Gemüse in jedem Fall preiswerter, besser für den Körper und auch für die Umwelt! Zumindest gilt das für die gekauften Smoothies aus dem Kühlregal.
Eine gute Alternative und frische Abkühlung in diesen heißen Tagen ist hingegen ein selbstgemachter und eisgekühlter Smoothie (Rezepte)
. Alles was Sie dazu brauchen, ist frisches Obst oder Gemüse und ein leistungsstarker Mixer, wie zum Beispiel dieser hier:


Es gibt aber auch noch andere Arten von Smoothies:
Im Cafe Restaurant Jolesch in Berlin steht zum Beispiel folgender – zugegebenermaßen außergewöhnliche – Smoothie auf der Speisekarte:
Smoothie von Serrano Schinken mit Zimt Jakobsmuscheln
Blutwurst mit Kartoffel – Spaghetti und Paprikajoghurt
Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal rein in die Speisekarte des Cafe Restaurant Jolesch, Berlin.
Trüffel gehört zu den wertvollsten und teuersten Pilzen der Welt und wird unter anderem in Périgord oder Piemont von sogenannten „Trüffelschweinen“ gesucht.

Die Bezeichnung Trüffel wird in Deutschland oft falsch verwendet, zum Beispiel für Schokoladenpralinen, die nur aussehen wie Trüffel. Gemeint sind damit aber eigentlich die „Echten Trüffeln“, also Pilze, die unter der Erde an Baumwurzeln wachsen. Die Mehrzahl von Trüffel – auch wenn es sich ziemlich seltsam anhört – sind übrigens Trüffeln.
Zur Suche in den Wäldern Italiens und Frankreichs werden meist weibliche Schweine eingesetzt, da diese instinktiv hinter dem Trüffelgeruch einen paarungswilligen Eber vermuten. Diese Methode der Suche verursacht allerdings größere Schäden an Wurzeln und im Waldboden. Zudem muss man bei der Suche mit Trüffelschweinen darauf achten, dass das Schwein den Trüffel nicht selbst auffrisst. Deshalb setzt man neben den Schweinen auch ausgebildete Hunde zur Suche ein. Die sind nicht so gefräßig und verursachen weniger Schäden.
Schon in der Antike galt Trüffel als kulinarische Köstlichkeit und Aphrodisiakum, im späteren Mittelalter hingegen wurde Trüffel als Verkörperung der Sünde verboten. Die aphrodisierende Wirkung wurde aber nie nachgewiesen.
Seinen hohen Preis hat der Trüffel seiner Seltenheit zu verdanken. Mehr als 80 Gramm werden im Durchschnitt von einem Sammler pro Tag nicht gefunden. Gesucht wird das kulinarische Vermögen in Périgord, der Provence, Piemont, Bologna und auch in Manjimup im Westen Australiens.
Die Trüffeln werden nicht in größeren Portionen zubereitet, sie werden eher zum Würzen in kleineren Mengen beigefügt. Dabei unterscheidet man im Allgemeinen zwischen zwei Sorten Trüffel: dem weißen und dem schwarzen Trüffel.
Der weiße Trüffel riecht sehr stark, während sein Geschmack recht dezent ist. Deshalb sollte weißer Trüffel nie gekocht werden, sondern erst beim Servieren auf das Gericht gestreut werden. Man isst ihn beispielsweise zu Eiergerichten oder Tartar, wo sich sein Eigengeschmack auf Eiern oder Butter bestens entfalten kann.
Der schwarze Trüffel hingegen hat einen viel leichteren Duft als der weiße Trüffel und schmeckt dafür umso intensiver. Den schwarzen Trüffel kann man daher problemlos mit Geflügel, Braten oder Fisch kochen.
Der zarte erdige Geschmack, ähnlich dem der Waldpilze, verspricht wahre Gaumenfreuden! Gourmetköche und Feinschmecker schwören auf das leichte Aroma der Trüffeln.
Die kurioseste Zubereitungsart fand in einem New Yorker Restaurant statt: hier wurde der teuerste Burger mit schwarzen Trüffeln, Fois Gras, Kobe Beef und Blattgold für $ 175 verkauft. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten …
Und? Lust einmal Trüffeln zu probieren? Dann suchen sie doch auf speisekarte.de nach Restaurants in Ihrer Nähe!
Bild: “trueffel3”
Quelle: www.vilic-umag.at
Der 2. Gang im neuen Schlemmerquiz von speisekarte.de befasste sich mit einer Brotart, welche fast jeder kennt, manche auch essen und von der die wenigsten wissen, wieso sie so heisst, wie sie heisst:
Welches Roggenschrotbrot erhielt seinen Namen nach einem von Blähungen geplagten Kobold?
Ein seltsam klingender Begriff ist er schon, das Pumpernickel! Doch wie viele sicher schon wissen, beschreibt er ein Vollkornbrot, dessen Ursprung in Westfalen liegt und nur aus Roggenschrot und ganzen Roggenkörnern besteht. Ein Brot, das roggt! Die namentliche Nennung einer ersten Pumpernickel-Bäckerei in Soest datiert zurück ins Jahr 1570.
Doch nicht nur die Zubereitung des Brotes sucht seinesgleichen, auch die Theorien, die sich um die Namensgebung ranken sind unterhaltsamer als bei vielen anderen Brotsorten.
Kommen wir gleich zum Punkt: Warum nennt man Pumpernickel Pumpernickel?
Hier gibt es verschiedenste Mutmaßungen, denn der tatsächliche Wortursprung ist – wie so oft- unbekannt.
Am hartnäckigsten und am verbreitesten hält sich jedoch folgende etymologische Theorie:
Pumpernickel soll eigentlich so etwas wie „furzender Nikolaus“ oder „furzender Kobold“ bedeuten, eigentlich eine Beleidigung für besonders ungehobelte Menschen. Da „Pumper“ im Sauerland für Darmwindchen steht, vermuten viele eine Anspielung auf die blähende Wirkung des Brotes. Nachdem der Schriftsteller Jakob Christoffel von Grimmelshausen das Brot zu seinen Lebzeiten abfällig als Pumpernickel bezeichnet hatte, bürgerte sich dieser Begriff im 17. Jahrhundert schnell ein und besteht bis heute fort.
Doch wie gesagt, es gibt viele verschiedene Geschichten, und so behaupten Einige, der Name komme von einem Ausspruch französischer Soldaten, die das Brot nicht mochten und für „bon pour Nickel“ hielten – also für gerade einmal gut genug für Napoleons Pferd Nickel. In Soest, der Heimatstadt des Pumpernickels wiederum heißt es, der Name beruhe auf der damaligen Geldeinheit „Soester Nickel“ und der des „Pumpens“, da viele Geld liehen um das schmackhafte Brot zu kaufen.
Daneben gibt es noch die Legende, der Wortursprung rühre vom lateinischen „bonum paniculum“, da das Brot die ganze Stadtbevölkerung bei einem Angriff am Leben erhalten konnte, selbst wenn die Versorgung von außen knapp wurde.
Egal welcher Theorie man glauben schenken mag, Pumpernickel bleibt so oder so das Brot mit dem schönsten Namen. Und auch eines der wenigen Brotsorten mit einem eigenen Song. Den Pumpernickel Song.
Die erste Frage, sozusagen der 1. Gang, im neuen Schlemmerquiz von speisekarte.de war prickelnd wie ein Edelschaumwein:
Welcher Mönch der Benediktinerabtei von Hautvillers bei Epernay entwickelte maßgeblich die Flaschengärung für Champagner?
Dieser Mönch, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel dem Start des speisekarte.de Schlemmerquiz, mit Champagner anstoßen können, hieß Pierre Pérignon, auch bekannt als Dom Pérignon.
Dom Pérignon lebte von 1638 bis 1715 und wurde somit stolze 77 Jahre alt. Wohlgemerkt in einer Zeit in der die durchschnittliche Lebenserwartung bei knapp über 17 Jahre lag (Für zusätzlichen Lesestoff zu den Lebenserwartungen im 17.Jahrhundert empfehlen sich im Übrigen die Aufzeichnungen des Edmund Halley). Ob das Erreichen des stolzen Alters mit dem Konsum edelsten Champagners zu tun hat, ist nicht überliefert.
Dom Pérignon war jedenfalls ein umtriebiger Kellermeister seiner Abtei. So entwickelte er die sogenannte Méthode champenoise, bei der die zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Auch stellte er fest, dass der Wein durch Verschnitt mehrerer Sorten an Qualität gewann. Heute besteht Dom Pérignon daher normalerweise aus den Rebsorten Chardonnay und Spätburgunder.
Eine Sache, die auch auf Dom Pérignon zurück geht und die hier noch Erwähnung finden muss, ist die Tatsache, dass wir Champagner oder Wein im Normalfall in handlichen 0,75 l Flaschen im Supermarkt kaufen können. Diese Füllmenge stellte Dom Perignon nämlich als durchschnittlichen Trinkkonsum eines Mannes beim Abendessen fest. Für diese empirische Untersuchung beim Abendessen im Benediktinerkloster sagen wir danke.
Lieber Dom Pérignon, wir sagen Danke für den Champagner und Danke für die handliche Größe der Weinflaschen!
Santé!
Heute Morgen wurde im Büro Tee aufgekocht (Variante simpel: Wasserkocher, Teebeutel, Ziehen lassen, fertig) und beim umklammern der Teetasse und beim anpusten des noch nicht trinkbaren Heißgetränkes, wurde der Entschluss gefasst, diesen Blogeintrag dem Tee zu widmen. Einer vielseitig einsetzbaren Pflanze, wie sich zeigt. Und einem Getränk, das auch eine neue Heimat in der deutschen Gastronomie gefunden hat.
Denn In der Tat kann man Tee nicht nur anpusten und trinken, sondern man kann Ihn auch essen.
Während Tee in Europa vorzugsweise mit heißem Wasser verschiedenster Härtegrade zu einem Getränk aufgegossen wird, haben asiatische Völker den Tee schon vor Urzeiten als Zutat oder Gewürz entdeckt.
Früher war es in China üblich Tee zu essen, indem man ihn mit verschiedenen Gewürzen, Reis, Zwiebeln und Milch zu einem Kuchen verarbeitet hat. Noch heute findet man diese Tee-Rezepte bei Völkern des Himalaya und der Mongolei auf der Speisekarte.
Gerichte mit Tee haben auch Einzug in unsere lokalen Speisekarten gefunden und so findet man in der asiatischen Küche und in Feinschmeckerrestaurants Gerichte mit Tee, vorzugsweise grünem Tee. Man serviert beispielsweise, Mousse vom grünen Tee mit Mandel Muffin, Oktopus in grünem Tee gekocht, oder Barbarie-Entenbrust in grünem Tee und Vanille geräuchert.
Doch meistens wird Tee immer noch als Getränk konsumiert.
Für alle Teetrinker und Tee-Afficionados, die sich bislang heimatlos in der deutschen Gastronomie gefühlt haben, gibt es nun ein Gütesiegel für guten Tee. Auf Tee Heimat finden Sie Cafés und Restaurants, an denen sie guten – Gütesiegelgeprüften Tee genießen können. Dazu hat Tee Heimat Qualitätskriterien festgelegt, die sich schon seit Jahrtausenden im Teekonsum bewährt haben (Von A wie Auswahl hin zu Z wie Ziehzeit).

Sollten Sie jedoch kein Teetrinker sein, dann probieren sie doch mal Speisen mit Tee. Denn wie sagt ein (leicht umgewandeltes) chinesisches Sprichwort: „Tee ist Glück das man essen und trinken kann“
Nachdem seit gestern ganz offiziell die Schokonikoläuse geköpft und gegessen werden dürfen und Weihnachten naht, widmen wir uns heute dem Thema Schokolade.
Wer mag sie nicht? Es gibt sie in weiß oder schwarz und als Milchschokolade, in den unterschiedlichsten Formen und Varianten. Süß, scharf oder würzig. Als Praliné oder Sauce. Dabei wissen viele Schokoladenfans gar nicht, dass sie schon tausende Jahre alt ist und das erste Mal um 1500 v. Chr. in Südamerika genutzt wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte machte der Schokoladengenuss eine große Entwicklung durch. Wurde sie anfangs von den Azteken und Mayas noch bitter und als Kakaogetränk genossen, so wurde sie erstmals in Europa süß und in fester Form vernascht. Nach und nach wurden Methoden erfunden um den Geschmack der süßen Versuchung zu verfeinern, wie beispielsweise die Conche von Lindt. Die edelste und feinste Schokolade erhält man heutzutage in der Schweiz.
Schokolade macht dick, verursacht Pickel und ist ungesund. Alles Quatsch!
Genau das Gegenteil soll der Fall sein.
Schenkt man Frauenzeitschriften Glauben, so soll die Schokoladendiät, bei der man sich ausschließlich sieben Tage von Schokolade ernähern muss, in der Tat dazu führen, einige Kilos abzunehmen. In der Regel purzeln die Kilos aber erst dann, wenn man keine Schokolade mehr sehen kann. Ich habe bisher von niemandem gehört, dass diese Diät erfolgreich gewesen sei.
Dass Schokolade Pickel verursacht, ist ein weit verbreitetes Gerücht. Es wurde in mehreren Forschungen nachgewiesen, dass zwischen Schokolade und Pickeln eindeutig kein Zusammenhang besteht.
Zudem hat Schokolade – natürlich in Maßen – positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen. Sie enthält sogar fast doppelt soviel Eisen wie Spinat.
Noch bis ins 19. Jahrhundert konnte man Schokolade in Apotheken sogar als Stärkungsmittel kaufen.
Das im Kakaopulver enthaltene Theobromin wirkt dauerhaft anregend und leicht stimmungsaufhellend. Insbesondere die Zartbitterschokolade kann das Herz vor Erkrankungen schützen, soll Falten vorbeugen, eine karieshemmende Wirkung haben und den Blutdruck senken.
Wer Schokolade im Überfluss genießen möchte, kann sich einen Schokobrunnen anlegen, in den man Früchte eintaucht und sie mit Schokolade überzieht, oder seit Neuestem gibt es auch Schnapsgläser aus Schokolade, die man gleich mitessen kann.
Die Deutschen haben im Jahr 2008 übrigens 933 Mio. kg Schokolade gegessen, das macht einen pro Kopf Verbrauch von 11,4 kg. Im Vergleich: die Chinesen, das traurige Schlusslicht in Sachen pro Kopf Verbrauch mit 100 g pro Einwohner, haben in 2008 133 Mio. kg Schokolade verzehrt. Kann man wirklich ohne Schokolade leben?
In den letzten Jahren zeichnet sich der Trend ab, Schokolade auch zu deftigen Speisen wie Braten oder mit Chili vereint zu essen. Hier gibt es die wildesten Mischungen, Schokolade mit Chips, Salami, Ingwer oder mit Spargel, je nach Jahreszeit. Ob das schmeckt, muss jeder für sich herausfinden.
Auf den Schokoladengeschmack gekommen? Restaurants, die Speisen mit Schokolade anbieten, finden Sie selbstverständlich auf speisekarte.de!
Wussten Sie schon, dass Sie Karotten am Besten gekocht und “fettig” essen sollten? (Quelle)
Im Gegensatz zu den meisten Gemüsearten liefern gekochte Möhren mehr Nährstoffe als rohe, da der Körper das darin enthaltene Beta-Carotin erst aufnehmen kann, wenn die harten Zellwände durch das Kochen aufgebrochen sind. Beta-Carotin schützt vor den sogenannten freien Radikalen und wird im Körper teilweise zu Vitamin A umgewandelt.
Außerdem enthalten Gelbe Rüben die Vitamine D, E und K, die wie Vitamin A allesamt fettlöslich sind. Das bedeutet, der Körper kann diese Vitamine nur durch gleichzeitigen Verzehr von Fett, zum Beispiel aus Pflanzenölen oder Sahne, verwerten.
Sie sollten allerdings darauf achten, dass Sie Öle mit ungesättigten Fettsäuren wie Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden, da diese für den Körper essentiell sind, er kann sie also nicht selbst herstellen, benötigt sie aber zum Beispiel für den Aufbau von Zellwänden. Außerdem sind ungesättigte Fettsäuren cholesterinspiegel- und blutdrucksenkend.
Lust auf Karotten? Auf speisekarte.de finden Sie alle Restaurants, die Karotten, Möhren oder Gelbe Rüben auf der Speisekarte stehen haben, über die Suche nach Gericht/Zutat.
Wussten Sie schon, dass die Pizza Margherita den Namen einer Königin trägt? (Quelle)
In Neapel, wo die Pizza geboren ist, meint man – wenn man von Pizza spricht – meistens die Pizza Margherita. Der Name ist zurückzuführen auf die italienische und neapolitanische Geschichte: die italienische Königin Margherita machte 1889 einen Besuch in Neapel.
Die Königin, die schon oft von der neapolitanischen Spezialität, die ursprünglich ein Essen für arme Leute war, gehört hatte, wünschte eine Pizza zu essen. Aber weil sie eine Königin war, konnte sie nicht in eine Pizzeria, einen Ort des Volkes, gehen. Deshalb ließ man den besten Pizzaiolo der Epoche, Raffaele Esposito, Inhaber der Pizzeria „Pietro…e basta così”, in ihr Schloss kommen. Esposito bereitete drei Pizzen zu; eine davon war die berühmte „pomodoro, mozzarella e basilico”, eine Pizza in den drei Farben der italienischen Fahne (rote Tomaten, weißer Mozzarella, grünes Basilikum).
Der Königin hat diese Pizza so gut geschmeckt, dass sie dem Pizzaiolo einen Dankesbrief geschrieben hat.
Dieser Brief kann noch heute in der Pizzeria Brandi in Neapel gelesen werden.
Lust bekommen diese historische Köstlichkeit zu genießen? Dann schnell rüber auf die Restaurantsuche von speisekarte.de. Dort finden Sie über die Suche nach Pizza Margherita sicher auch ein italienisches Restaurant in Ihrer Nähe.
Wussten Sie schon, warum man bei scharfem Essen anfängt zu schwitzen? (Quelle)
Wer kennt es nicht: Man hat großen Appetit auf etwas Scharfes oder auf der Party eines Freundes gibt es ein Chili con Carne, das es in sich hat. Doch schon nach einigen Bissen steht einem der Schweiß auf der Stirn und etwas später hat man den Blazer ausgezogen und sitzt im T-Shirt da.
Doch warum ist das so?
Der Grund nennt sich Allylisothiocyanat im Senf, bzw. Capsaicin bei Chili, Paprika und Curry. Diese Stoffe beschleunigen den Herzschlag und wirken gefäßerweiternd. Dadurch wird der Stoffwechsel angekurbelt und man kommt ins Schwitzen. Zusätzlich wirkt Schärfe auf den Körper wie Wärme, weil sie über die Wärmerezeptoren wahrgenommen wird.
Nun scheint es zunächst unsinnig, scharfe Speisen zu sich zu nehmen, doch das ist es durchaus nicht. In warmen Ländern werden sogar verstärkt scharfe Speisen gegessen, um das Schwitzen anzuregen, denn Schwitzen ist eine natürliche Kühlfunktion des Körpers. Zudem werden durch die stärkere Durchblutung auch die Geschmacksnerven vermehrt gereizt, was sie empfindlicher für die anderen Geschmacksrichtungen macht.
Nicht zu vergessen: Schärfe macht glücklich! Durch die Schmerzreaktion beim Genuss scharfer Speisen wird die Ausschüttung von Glückshormonen angeregt.
Restaurants in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Regensburg, Celle und Peine, in denen Sie scharfe Gerichte serviert bekommen, finden Sie mit Hilfe der Zutatensuche nach “scharf” auf speisekarte.de.